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Jahresabschluss

10.01.2020

So fleißig war das BRK in Karlshuld

Urkunden für insgesamt 267 Jahre Ehrenamt konnten Günther Schalk (links), Harald Brohl (3. von links), Günther Reil (rechts) und Resi Heckl (8. von links) vom BRK-Kreisverband zusammen mit 2. Bürgermeister Michael Lederer (7. von links) an Karlshulder Bereitschaftsmitglieder überreichen. Geehrt wurden (von links) Manfred Wittmann, Franziska Barner, Hubert Hammerer, Monika Detter, Diana Brohl, David Heilgemeir, Helmut Anneser und Hannelore Heilgemeir.
Foto: Gutmann

1736 ehrenamtliche Stunden haben die Mitglieder des Ortsverbands geleistet. Unter anderem waren einige von ihnen auch beim Schneeschippen in Bayrischzell

Genau 1736 Stunden waren die Karlshulder Rotkreuzhelfer im vergangenen Jahr ehrenamtlich für ihre Mitbürger im Einsatz – über 200 mehr als noch im Vorjahr. Diese Bilanz zog Bereitschaftsleiter Harald Brohl bei der Jahresabschlussfeier. „Eine stolze Leistung“, lobten stellvertretender BRK-Kreisvorsitzender Günther Schalk und stellvertretender Kreisgeschäftsführer Anton Gutmann. Zweiter Bürgermeister Michael Lederer bedankte sich im Namen der Gemeinde für den Einsatz des Teams.

In fast allen Bereichen der Bereitschaftsarbeit hatte Harald Brohl einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr errechnet. Rund 550 Stunden waren die ehrenamtlichen Karlshulder Rotkreuzler bei Sanitätsdiensten im Einsatz gewesen. Der „größte Brocken“ war laut Brohl das Karlshulder Volksfest – eine Herausforderung für die Gruppe. Weitere rund 260 Stunden schlugen für Aus- und Fortbildung zu Buche. Und das mit Erfolg: Brohl selbst ist jetzt Seminarleiter und Prüfer für den Helferführerschein. Helmut Anneser hat seine Ausbildung zum Truppführer abgeschlossen. Die Betreuung der Blutspendetermine in Karlshuld ging für 2019 mit knapp 130 Stunden in die Bilanz ein – etwas weniger als im Vorjahr, da einer der sonst vier Blutspendetermine krankheitsbedingt ausfallen musste.

160 Stunden waren die BRKler zusammen mit den Weicheringer Kollegen aktiv in der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Betreuung – und das weitab von heimatlichen Gefilden: In Bayrischzell betreute die SEG Einwohner, die wegen des Schneechaos’ evakuiert werden mussten.

„Ihr seid ein ganz besonderer Verein, ihr helft Menschen“, lobte zweiter Bürgermeister Michael Lederer im Namen der Gemeinde Karlshuld die BRK-Bereitschaft. „Die Gemeinde weiß das sehr zu schätzen!“ Günther Schalk, stellvertretender BRK-Kreisverbandsvorsitzender, schloss sich dem Lob an: „Jede einzelne Stunde, die ihr für eure Mitmenschen einsetzt – egal ob beim Blutspenden, indem ihr ein Pflaster klebt oder einfach nur im Hintergrund da seid – ist etwas Besonderes“, betonte er. „Das Rote Kreuz ist kein Papiertiger, ihr seid die Gesichter dahinter“, ergänzte er und bedankte sich „für eine super Leistung“.

Die Jahresbilanz komplettieren unter anderem weitere gut 150 Stunden für die Mittelbeschaffung. „Das ist die Spezialität beim Roten Kreuz – damit wir helfen können, müssen wir uns selbst noch das Geld dafür beschaffen“, unterstrich Schalk. Vizebürgermeister Michael Lederer half ein klein wenig ab und brachte den Rotkreuzlern ein Kuvert mit einer Spende mit. „Wir arbeiten sehr gut mit der Gemeinde und insbesondere mit der Feuerwehr zusammen“, schickte Harald Brohl mit seiner Stellvertreterin Resi Heckl eine Dankadresse hinterher. (nr)

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