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Großereignis

24.01.2019

So läuft das Donauschwimmen in Neuburg ab

Szenen wie hier spielen sich am Samstag ab, wenn sich wieder rund 2000 Mutige zur 50. Auflage des Donauschwimmens ins eiskalte Wasser stürzen.
Bild: Xaver Habermeier (Archiv)

Zwei Jahre mussten sich die Winterschwimmer gedulden, am Samstag stürzen sie sich wieder in die eiskalte Donau. Hier die letzten Infos vor der 50. Auflage.

Die Zeichen standen denkbar schlecht: Zentimeter um Zentimeter Neuschnee rieselte in den Alpen Richtung Boden. Mehrere Regionen lösten den Katastrophenfall aus. Und auch in Neuburg wuchs die Sorge: Kommt Tauwetter? Muss das Donauschwimmen – immerhin die 50. Jubiläumsausgabe – wie schon im vergangenen Jahr ausfallen? Umso größer ist die Freude nun, dass sich die mutigen Schwimmer am Samstag in die eiskalte Donau stürzen können. Wir haben für Sie die wichtigsten Daten und Infos zum Donauschwimmen zusammengefasst:

Wie viele Sportler springen in die Donau?

1960 Sportler haben sich gefunden – Stand jetzt. Denn für Kurzentschlossene besteht bis zum Schwimmen die Möglichkeit, sich noch anzumelden. Und da hat Matthias Brendel, Vorsitzender der Wassermacht und Mitorganisator, ein klares Ziel: „Wir wollen die 2000er-Marke noch knacken“, sagt er. Zwar lag bei der Auflage vor zwei Jahren die Teilnehmerzahl noch bei 2259, doch Brendel sei rundum zufrieden: „Ich bin sehr froh, dass es nach der Absage keinen Rieseneinbruch gab.“ Neben den Donauschwimmern sind auch wieder die Eisschwimmer am Start – mit einer rekordverdächtigen Zahl. „70 haben sich angemeldet, das hatten wir noch nie“, zeigt sich Brendel sichtlich erfreut.

Wie ist der Ablauf beim diesjährigen Donauschwimmen?

Zunächst muss sich jeder Mannschaftsführer an der Pingus-WW-Arena (Berliner Straße) anmelden. Möglich ist das zwischen 8.30 und 11 Uhr. Ab dann fahren Pendelbusse zum Parkbad und zurück. Der letzte Bus zum Start fährt um 12.30 Uhr ab. Die Schwimmer ziehen sich im Hallenbad um und kommen mit Shuttle-Bussen an die Staustufe Bittenbrunn. Um 13 Uhr springen sie von der Staustufe Bittenbrunn in die Donau und schwimmen vier Kilometer bis zum Ruderclub. Die Eisschwimmer, die ohne Neoprenanzug starten, gehen von der Posttreppe ins Wasser und legen immerhin 400 Meter zurück. Die Medaillenübergabe findet gegen 15.30 Uhr in der Pingus-WW-Arena statt. Dort werden auch wieder die schönsten Wassergefährte prämiert. Das schönste bekommt einen Wanderpokal. Schwimmer, die schon zum zehnten oder fünfzehnten Mal dabei sind, erhalten ebenfalls Pokale.

Wie viele Helfer sind im Einsatz?

Rund 320 Helfer von unter anderem Wasserwacht, BRK, THW und Feuerwehren kümmern sich darum, dass das Großereignis reibungslos abläuft. Schließlich ist es Europas größtes Winterschwimmen.

Was ist beim Donauschwimmerball geboten?

Er ist schon mindestens so legendär wie das Donauschwimmen selbst – der Faschingsball am Abend. Schon Monate vor der Veranstaltung ist er ausverkauft – diesmal sogar schon im Oktober nach rund dreieinhalb Tagen. Um 19 Uhr startet die große Party, die ebenfalls in der Mehrzweckhalle im Ostend stattfindet. Dort können sich die Gäste auf ein ähnliches Programm wie in den Vorjahren freuen, erklärt Brendel. Die Band Jolly Sound kümmert sich im zweiten Jahr in Folge um die Musik, zudem tanzen die Burgfunken gegen 20.30 Uhr.

Gibt es zur 50. Auflage besondere Überraschungen?

Ja, doch auch wenige Stunden vor dem Großereignis will Mitorganisator Brendel nichts verraten: „Es ist keine große Sache, auch kein Hubschrauber – so etwas geht heutzutage nicht mehr, aber es wird eine kleine Überraschung am Anfang geben“, verspricht er. Es ist also auch abseits vom Schwimmen etwas geboten.

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