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St. Martin

13.11.2018

Stimmungsvoller Umzug

Endstation des Burgheimer Martinsumzuges war der mit Laternen erleuchtete Schulhof. Zur Belohnung gab es dort „Süßes.“
Bild: Peter Maier

Burgheim feiert den Heiligen mit Andacht und der Aktion „Aus Meins wird Deins“. 200 Kinder zogen durch die Gemeinde. Was der Höhepunkt des Festes war

Für die ganz jungen Burgheimer zählt der Martinstag zu den beliebtesten Tagen im kirchlichen Leben. Die Pfarrgemeinde bereitete sich ganz im Sinn der Kleinen darauf vor. Rund 200 Kinder pilgerten bei Einbruch der Dunkelheit mit ihren Eltern, aber vor allem mit ihrer Laterne zur Pfarrkirche Sankt Cosmas und Damian.

Gemeindereferent Johannes Baur brachte den heiligen Martin den jüngsten Kirchgängern musikalisch näher und blickte zurück auf Martins bewegtes Leben. Martin wandelte sich vom römischen Offizier zum helfenden Christen. Hinter einer Leinwand saßen Gabi Demuth und Martina Faller mit Scherenschnitten an Stäben. Damit stellten sie in einem Schattenspiel Martins Werdegang dar. Burgheims Pfarrer, Dekan Werner Dippel, zelebrierte dazu eine Andacht, die ganz auf den Heiligen zugeschnitten war. Bekannt ist Sankt Martin vor allem in einer Darstellung hoch zu Ross, wo er mit einem Bettler seinen Mantel teilt. Dazu passte auch am Ende der Andacht die Aktion „Aus Meins wird Deins.“ Die Kinder spendeten abgelegte Kleidungsstücke in Wäschekörbe vor dem Altar. Der Erlös aus den Textilien kommt einer Schule in Kenia zugute.

Dann war es Zeit für den Höhepunkt des Abends. Am Kirchenvorplatz wartete Sankt Martin hoch zu Ross auf Stute „Monika.“ Mit Pferdeführer Andreas Grillmeier setzten sie sich an die Spitze des Laternenzuges, der die Pfarrgasse, zum Weidenweg und die Schulgasse hinauf führte. Aus Sicherheitsgründen strahlte in den Laternen batteriebetriebenes Licht. Ziel des stimmungsvollen Zugs war der Schulhof, wo es als symbolisches Dankeschön für die Kinder einen Lebkuchen gab. Den mussten sie allerdings ganz im Sinne des Festtages durch zwei teilen. (nr)

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