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Burgheim

06.04.2016

TSV Burgheim rüstet für die Zukunft

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Das Sportheim des TSV Burgheim ist in die Jahre gekommen. Nun bekommt der größte Verein in der Marktgemeinde ein neues Domizil. Baubeginn wird im Herbst sein, bereits ein Jahr später soll der Neubau stehen. Kostenpunkt: 738000 Euro.
Bild: Kurt Höchsmann

Eindeutiges Votum der Vereinsmitglieder für einen Sportheimneubau. Der ist eine große Herausforderung.

Seit Jahren wird beim TSV Burgheim diskutiert, egal wie der sportliche Erfolg auch aussehen mag. Die Infrastruktur ist marode. Ein ewiges Für und Wider. Fakt ist, das alte Sportheim ist mehr als deutlich in die Jahre gekommen. Und der Neubau, mit geplanten Kosten von 738000 Euro wurde abgesegnet. Exakt dies zeigte Finanzvorstand Thomas Karman den Mitgliedern im übervollen TSV-Vereinsheim auf. Mit einer beeindruckenden Power-Point-Präsentation wurden die Schwachstellen erläutert, um im Anschluss das Gehör der Mitglieder für den seit Jahren geplanten Neubau zu finden. So war es kein Thema mehr, angesichts der präsentierten Mängel, die unkalkulierbar bis in die Fundamente reichen. Ein Neubau ist die einzige Alternative.

Die Zustimmung war überwältigend. Mit 99 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder wurde der Neubau genehmigt. Die Plausibilität der Finanzierung überzeugte die anwesenden Mitglieder, trotz der Mammut-Investition. Die wesentlichen Gewerke sind mit Festangeboten abgesichert.

„Burgheimer Firmen stehen zu uns“, war eines der Hauptargumente von Thomas Karmann. Und in der Tat, die wesentlichen Gewerke des Vorhabens werden von Burgheimer Firmen ausgeführt und unterstützt. Sponsoren, Arbeitsstunden von Mitgliedern runden die Gesamtfinanzierung ab. Im September, so Thomas Karmann, starten Abriss und Baubeginn. Maximale Bauzeit wird ein Jahr sein. Die gravierenden Rahmen-Bedingungen sind erfüllt, und die Auflagen der Zuschuss-Geber werden analog der Anforderungen abgearbeitet. Deutscher Bürokratie entsprechend, dauert das etwas länger als ursprünglich gedacht. Statt Mai wird der Abriss der Substanz erst im September erfolgen. Doch mit dem Votum für das Bauprojekt war es nicht genug. Die Anpassung der Club-Beiträge an das Niveau der Umgebungsvereine wurde ebenso anstandslos „durchgewinkt“.

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Es folgte der Bericht der Sparte Fußball, der wegen des Abstiegs der ersten Mannschaft aus der Kreisliga durchwachsen ausfiel. Aktuell belegt man Platz vier in der Kreisklasse und die nächsten beiden Spiele sind richtungsweisend. Da, wo die erste Elf stehen soll, befindet sich die zweite Mannschaft. Ganz oben in der Tabelle der Reservemannschaften. Die neu ins Leben gerufenen Alten Herren erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind Mitinitiator der AH-Liga im Landkreis. Erfreulich ist der Zuwachs im Bereich Kleinspielfeld.

Auch die Sparten Tischtennis und Karate sind auf einem guten Weg. Sechs Mannschaften nehmen in den Ligen am Spielbetrieb teil und die Karatekas haben etliche vierte Dan in ihren Reihen.

Gemeinderat Manfred Meier attestierte in Vertretung der Kassenprüfer Karl-Heinz Bauer und Philipp Lenz der Vereinsführung eine gründliche und ordnungsgemäße Buchführung, die einstimmige Entlastung der Vorstandsriege folgte postwendend. Ebenso wurde die aufgrund des Diebstahls nötige Anschaffung eines neuen Rasenmähers anstandslos genehmigt.

Zu guter Letzt war es für die Vorstände eine angenehme Aufgabe, zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vorzunehmen. Für 25-jährige Treue zum Verein erhielten Thomas Blum, Melanie Koppold, Fabian Mändl, Marco Müller, Stefanie Riehl, Nadine Rützel, Andreas Sausel, Wolfgang Schelchshorn und Philipp Zach entsprechende Urkunden. 40 Jahre im Verein dabei ist Hans Diepold. Und zu Ehrenmitgliedern für 50-jährige Treue wurden Peter Gleißner sowie Franz, Josef und Rudolf Käs ernannt.

Abschließend zollte Burgheims Vize-Bürgermeister Peter Specht den Clubverantwortlichen vollen Respekt für die professionell vorbe-reitete und durchgeführte Hauptversammlung und rief die anwesenden Mitglieder auf, die Vorstandsriege tatkräftig bei der Umsetzung des Großprojektes Vereinsheim-Neubau zu unterstützen. Die Gemeinde werde das Ihre zum Gelingen dazutun.

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