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Hallensport

12.02.2021

Der Amateursport steht still

Nichts geht mehr: Die laufende Saison im Tischtennis wurde wie in anderen Sportarten abgebrochen.
Bild: Alexander Sing

Im Tischtennis, Volleyball und Kegeln wurde die laufende Saison abgebrochen. Tennisverband hofft auf den Sommer. Ein Überblick.

Die Verlängerung des Lockdowns – zunächst bis 7. März – lässt weiterhin keinen Amateursport zu. Die ungewisse Situation bringt die einzelnen Verbände in Zugzwang. Somit wurde in einigen Sportarten die aktuelle Saison abgebrochen beziehungsweise annulliert. Andere hoffen noch auf eine Verbesserung der Lage.

Tischtennis

Das Präsidium des Bayerischen Tischtennis-Verbands hat die Saison abgebrochen. „Auch wenn den Verband seit Wochen Stellungnahmen unterschiedlichster Art von Vereinen und Spielern mit dem Wunsch einer frühen Planungssicherheit erreichen, so erfordern Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen eine gründliche Vorbereitung“, teilte der Verband mit. So haben sich die Verantwortlichen vor der Entscheidung mit den übrigen Landesverbänden und dem DTTB, weiteren Sportorganisationen sowie den zuständigen Fachwarten in den Bezirken abgestimmt und ein Gutachten zu möglichen Folgen beim DTTB-Ressort Wettspielordnung angefordert, sollte eine Spielzeit für ungültig erklärt werden. Die aktuelle Saison wird für ungültig erklärt, es wird quasi so getan, als ob die Spielzeit 2020/2021 nicht stattgefunden hätte. Für die Spielzeit 2021/2022 erhalten alle Mannschaften, die nach Abschluss der Vereinsmeldung und zum Start der Spielzeit 2020/2021 verbindlich in die Ligenzusammenstellung eingeteilt worden waren, erneut das Startrecht in genau dieser Spielklasse.

Schießen

Eine endgültige Entscheidung wurde im Schützengau Pöttmes-Neuburg noch nicht getroffen. Ursprünglich hätte die Wettkampfsaison mit der Luftpistole im Januar, die mit dem Luftgewehr nach Fasching beginnen sollten. Wegen der Verlängerung des Lockdowns geht Gauschützenmeister Alois Helfer derzeit davon aus, dass die aktuelle Saison nicht stattfinden wird.

Tennis

Die Winterrunde wurde Anfang November ausgesetzt. Weil aktuell nicht absehbar ist, wann sie wieder fortgesetzt werden kann, haben die BTV-Gremien beschlossen, dass der Regelauf- und -abstieg erneut ausgesetzt wird. Sobald das Pandemie-Geschehen eine Fortsetzung zulässt, werde das „Restprogramm“ laut Spielplan fertiggespielt. Auswirkungen gibt es auch für die Sommerrunde. Es wurde entschieden, den Start (Bayernliga und tiefer) auf den Zeitpunkt ab 1. Juni zu terminieren. Gewöhnlich begann eine neue Saison bereits Anfang Mai.

Kegeln

Der Gesamtvorstand des BSKV hat in Abstimmung mit dem Verbandssportausschuss die Saison 2020/21 im gesamten BSKV einschließlich seiner Untergliederungen mit sofortiger Wirkung ohne Wertung abgebrochen. Der Spielbetrieb wird in der Saison 2021/2022 neu gestartet. Nachdem bereits am 18. Dezember 2020 der DKBC die Saison 2020/2021 für beendet erklärt hat, schloss sich der BSKV dieser Entscheidung an, da die momentane Pandemielage mit den einhergehenden staatlichen Einschränkungen keine schnelle Rückkehr zu einem geregelten Spielbetrieb erwarten lässt. Die Neuaufnahme des Spielbetriebs ist für September 2021 vorgesehen, sofern die Situation um die Corona-Pandemie einen geregelten Spielbetrieb zulässt. Grundlage sind die ursprünglichen Ligeneinteilungen zu Beginn der nun annullierten Saison 2020/2021.

Basketball

Nach der angekündigten Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns durch die Runde der Ministerpräsidenten ist davon auszugehen, dass der angepeilte Re-Start des Spielbetriebs am 20./27. März wohl hinfällig ist. Ein neuer Termin wurde nicht fixiert. Wann es letztendlich wieder einen Wettkampf geben wird, hänge ganz allein von den Fallzahlen und den politischen Entscheidungen ab. Eine Terminierung werde dann kurzfristig erfolgen.

Volleyball

Der Bayerische Volleyball-Verband hat die Wettkampfsaison-Saison 2020/21 (Erwachsene) ohne Wertung abgebrochen. Das bedeutet, dass es unter der Ligenhoheit des BVV (ab Bayernliga abwärts) keine Auf- und Absteiger gibt. Davon ausgenommen bleiben zunächst die Bereiche Jugend, Senioren und BFS/Mixed, da hier aktuell noch weiterführende Meisterschaften auf deutscher Ebene geplant sind.

Handball

Der BHV wird nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin und nach der Konferenz aller Landes- sowie Regionalverbände kommende Woche über das weitere Vorgehen informieren. (sb)

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