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Beachhandball

29.05.2018

Der Wettergott steht auf Sand

Drei Wukas auf einen Streich: (Bild oben links, von links) Chef-Organisator Florian, der künftige Bayernliga-Spieler Tom (auch Bild oben rechts) und TSV-Abteilungsleiter Christian sind große Anhänger des Beachhandball-Sports. Zusammen mit allen Teilnehmern und Zuschauern hatten sie am vergangenen Samstag bei der 15. Auflage auf dem TSV-Sportgelände am Englischen Garten sichtlich ihren Spaß.
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Drei Wukas auf einen Streich: (Bild oben links, von links) Chef-Organisator Florian, der künftige Bayernliga-Spieler Tom (auch Bild oben rechts) und TSV-Abteilungsleiter Christian sind große Anhänger des Beachhandball-Sports. Zusammen mit allen Teilnehmern und Zuschauern hatten sie am vergangenen Samstag bei der 15. Auflage auf dem TSV-Sportgelände am Englischen Garten sichtlich ihren Spaß.

Auch bei der 15. Turnierauflage des TSV Neuburg können sich die Verantwortlichen auf die Witterungsbedingungen verlassen. Die zwölf teilnehmenden Mannschaften haben dabei jede Menge Spaß

Irgendwie könnte man fast schon den Eindruck gewinnen, als wäre sogar der Wettergott höchstpersönlich ein großer Beachhandball-Fan. Genauer gesagt auch noch ein Anhänger des TSV Neuburg. Das Beachhandball-Turnier auf der heimischen TSV-Anlage im Englischen Garten am vergangenen Samstag war bereits die 15. Auflage. „Und noch nie hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtet Abteilungsleiter Christian Wuka. Hin und wieder habe es in dieser Historie zwar den einen oder anderen Schauer gegeben. „Doch das gehört zum Beachen einfach dazu. Auch wenn das das Ganze etwas schwieriger macht, wird selbstverständlich weitergespielt“, berichtet Christians Bruder Florian, seines Zeichens Chef-Organisator der diesjährigen Veranstaltung.

Um mögliche Eventualitäten – wie beispielsweise ein Gewitter oder Dauerregen – auszuschließen, habe man bislang stets die Sporthalle am Volksfestplatz reserviert. „Wenn das Wetter wirklich einmal verrückt spielen sollte, dann hätten wir zumindest spontan die Möglichkeit, ein normales Handball-Turnier in der Halle durchzuführen – was ja schließlich auch im Sinne der zahlreichen Spieler wäre, die dafür extra nach Neuburg gekommen sind“, so Florian Wuka. Bislang kamen die Beachhandballer jedoch voll auf ihre Kosten. Sprich: Ein Umzug in die nahegelegende Sporthalle blieb den Teilnehmern in allen 15 Auflagen erspart.

Dementsprechend ging es auch am Samstag auf dem quasi „runderneuerten“ Beachhandball-Spielfeld im Englischen Garten richtig zur Sache. Dabei hatten sich die TSV-Verantwortlichen bereits im Vorfeld ordentlich ins Zeug gelegt, um den insgesamt zwölf Mannschaften (jeweils sechs Herren- und Damen-Teams) perfekte Rahmenbedingungen zu bieten. In Eigenregie wurden rund 15 Zentimeter der oberen Sandschicht abgetragen und durch 84 (!) Tonnen „Beachsand“ ersetzt. „Im Vergleich zum vorherigen Flusssand ist die jetzige Ausführung deutlich weicher und kommt daher den Spielern bei der Landung entgegen“, sagt Christian Wuka.

Dass sich der enorme Aufwand und die intensive Arbeit wahrlich rentierten, wurde indes am Samstag schnell deutlich. „Gerade vom Sand her ist es zweifelsohne ein großer Unterschied“, merkte auch Florians und Christians Cousin Tom Wuka, der seit dieser Saison erfolgreich in Regensburg dem Handball-Sport nachgeht und dort mit seinem Team sogar in die Bayernliga aufgestiegen ist. Der „Lokalmatador“ war mit einigen Regensburger Vereinskollegen aus der ersten und zweiten Mannschaft angetreten – und strahlte bis über beide Ohren. „Zum einen macht mir Beachhandball richtig viel Spaß. Zum anderen ist es immer eine coole Sache, wieder einmal in Neuburg zu spielen beziehungsweise viele ehemalige Weggefährten bei einem solchen Turnier wieder zu treffen“, sagt Tom Wuka. Doch was macht speziell die Sportart Beachhandball für den 24-jährigen angehenden Physiotherapeuten aus? „Handball und Beachhandball kann man eigentlich überhaupt nicht miteinander vergleichen“, so Tom Wuka und erklärt: „Während beim Handball die Körpergröße und Wurfstärke schon eine sehr große Rolle spielen, kommt es beim Beachen vor allem auf Spielwitz und eine gute Technik an.“

Einen weiteren, letztlich auch in seinen Augen entscheidenden Unterschied nennt zwischen den beiden Sparten Haupt-Organisator Florian Wuka: „Gerade bei unserem Beachhandball-Turnier steht ausschließlich der Spaß im Vordergrund. Das war uns von Anfang an enorm wichtig.“ Aus diesem Grund habe man das Datum in diesem Jahr auch „recht früh gewählt, da es für die Teams und Spieler aller Vereine den Saisonabschluss darstellen sollte“. Auch habe man bei der Siegerehrung darauf geachtet, „dass sämtliche Mannschaften unabhängig von ihrer Platzierung die gleichen Preise bekommen, um letztlich auch den sportlichen Ehrgeiz etwas herauszunehmen“.

Da die rund achtstündige Veranstaltung sowohl bei den Athleten als auch Zuschauern hervorragend ankam, steht einer Neuauflage im Jahr 2019 freilich nichts im Wege. Und nachdem der Wettergott bekanntlich ein Neuburger Beachhandball-Fan ist, dürfte die Sporthalle am Volksfestplatz an diesem Tag erneut leer bleiben.

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