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A-Klasse Neuburg

17.10.2020

SC Feldkirchen will den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen

Stehen am Sonntag in Brunnen vor der nächsten hohen Hürde: Andreas Paul (rechts) und seine Teamkollegen vom SC Feldkirchen.
Bild: Daniel Worsch

Plus Beim Aufsteiger SC Feldkirchen läuft es seit dem Re-Start nicht nach Wunsch. Alle vier Begegnungen gingen verloren. Am Sonntag beim Tabellenvierten Brunnen droht die nächste „Nullnummer“. Was Coach Christoph Fieber dennoch optimistisch stimmt.

2:8, 1:6, 0:2, 1:5 – Zahlen lügen bekanntlich nicht! Diesbezüglich bildet auch der SC Feldkirchen keine Ausnahme. In den bisherigen vier Partien nach dem Re-Start musste der Tabellenvorletzte der A-Klasse Neuburg ausschließlich zumeist deutliche Niederlagen einstecken. Oder wie es Spielertrainer Christoph Fieber auch formuliert: „Wir bezahlen nach wie vor jede Menge Lehrgeld in dieser Liga. Aber das war uns bereits vor Saisonbeginn klar.“

Mit neun Punkten nach 19 Begegnungen hat der Aufsteiger immer noch sechs Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht BSV Neuburg II. Und nachdem es in dieser Spielzeit ohnehin nur einen Absteiger in die B-Klasse gibt, steht der SCF aktuell dort, wo er am Ende der Saison auch stehen möchte: Auf einem Nichtabstiegsplatz!

Freilich, einzig und alleine darauf zu setzen, dass der Mitabstiegs-Konkurrent BSV II auch weiterhin sieg- und punktlos bleibt, kommt für Fieber nicht infrage. „Unser Kader ist eigentlich schon so gut besetzt, dass wir das Ganze aus eigener Kraft schaffen und noch den einen oder anderen Sieg einfahren wollen“, berichtet der Feldkirchener Coach.

Was den 30-Jährigen indes optimistisch stimmt, war die Vorstellung seiner Truppe bei der vergangenen 1:5-Niederlage im Stadtderby gegen den FC Zell/Bruck. „Auch wenn das Ergebnis natürlich brutal ausschaut, haben wir in diesem Match unsere beste Leistung in den vergangenen Wochen abgeliefert“, so Fieber. Dass es am Schluss – zumindest vom Resultat her – derart deutlich wurde, habe in erster Linie daran gelegen, „dass wir drei Gegentreffer aus Standard-Situationen bekommen, die wir so ganz einfach nicht kriegen dürfen. Das müssen wir auf alle Fälle abstellen.“

Apropos Gegentreffer: Bei 21 „Einschlägen“ in besagten vier Spielen weiß Fieber indes haargenau, wo er in (naher) Zukunft ansetzen muss. „Diese Tatsache stimmt mich natürlich sehr unzufrieden. Da braucht man gar nicht drum herum zu reden“, so der SCF-Trainer, der allerdings auch betont, „dass wir zuletzt extremes Pech hatten. Nahezu jeder Fehler wurde eiskalt bestraft. Zudem haben wir auch noch richtig kuriose Gegentore bekommen. Aber so ist es halt, wenn man in der Tabelle unten steht.“

Die nächste „Sturmwarnung“ steht dem SC Feldkirchen bereits am Sonntag (15 Uhr) bevor, wenn es zum Viertplatzierten nach Brunnen geht. Auch wenn die beiden Kontrahenten aktuell 29 Punkte trennt, sieht Fieber seine Mannschaft nicht chancenlos: „Ich bin überzeugt, dass wir auch in Brunnen durchaus in der Lage sind, mindestens einen Zähler mitzunehmen. Wie er das in die Tat umsetzen möchte? „Wichtig wird sein, dass wir unnötige Standard-Situationen vermeiden beziehungsweise diese deutlich besser als zuletzt verteidigen. Dann haben wir sicherlich eine Chance“, sagt Fieber.

lDie weiteren Partien: Spitzenreiter SC Rohrenfels bekommt es in heimischen Gefilden mit dem FC Illdorf zu tun, während Verfolger FC Zell/Bruck gegen den SV Weichering in der eindeutigen Favoritenrolle ist. Vor einer „Pflichtaufgabe“ steht auch der Tabellendritte SV Waidhofen gegen den SV Bayerdilling. Außerdem empfängt die zweite Mannschaft des VfR Neuburg den SV Sinning und der TSV Ober-/Unterhausen fordert den FC Staudheim heraus. Bereits abgesagt sind die Partien zwischen den zweiten Vertretungen des BSV Neuburg und SV Echsheim.

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