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Volleyball

11.10.2018

Volleyballer starten in ein großes Abenteuer

Die Bayernligamannschaft des TSV Neuburg: (von links) Trainer Alexander Mannweiler, Kapitän Christoph Reiter, Paul Nothaft, Christoph Seifert, Thorsten Wohlfarth, Florian Seifert, Robert Geretshauser, Sebastian Bade, Markus Sailer, Florian Kattinger und Marcel Diegeler. Die Neuzugänge Alexander Ott und Andre Feuerherdt fehlen auf dem Foto.

Der TSV Neuburg tritt erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der Bayernliga an. Abteilungsleiter und Kapitän Christoph Reiter sagt, was auf den TSV zukommt.

Für die Volleyballer des TSV Neuburg beginnt am morgigen Samstag ein neues, großes Abenteuer. Erstmals in seiner Geschichte tritt der Verein in der Bayernliga an. Zuletzt gelangen der Mannschaft des langjährigen Trainers Alexander Mannweiler zwei Meisterschaften in Folge und damit der Durchmarsch von der Bezirks- in die Bayernliga.

„In der Bayernliga haben wir eine sehr starke Konkurrenz“, sagt Kapitän und Abteilungsleiter Christoph Reiter. „Als Neuling wird natürlich der Klassenerhalt das oberste Ziel sein. Wir freuen uns auf spannende Partien, vor allem vor heimischen Publikum in der Parkhalle.“

Sportlich Was sportlich auf das Team zukommen wird, kann Reiter nur erahnen. Da der TSV Neuburg in die Nordstaffel eingeteilt wurde, seien sämtliche Kontrahenten völliges Neuland. „Wir sind das kleinste, dickste und älteste Team der Liga“, sagt Reiter mit einem Schmunzeln. In der Vorbereitung habe man gegen Bayernligisten gespielt und gemerkt, was auf die Neuburger zukommt. Für ein Volleyballteam sei der TSV Neuburg sehr klein aufgestellt. Die meisten Spieler seien zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß. Lediglich ein Akteur reiche an die zwei Meter heran. Reiter: „Die Gegner hingegen haben viele große und kräftige Leute in ihren Reihen.“ Außerdem müsse das Team lernen, mit Niederlagen umzugehen, sagt Reiter. „In den vergangenen Jahren, als uns zwei Aufstiege gelungen sind, haben wir die meisten Spiele gewonnen. Das wird nun nicht mehr der Fall sein.“ Um in der Bayernliga bestehen zu können, hat sich der TSV mit zwei Neuzugängen verstärkt. Mit Alexander Ott wird die Außenangriffsposition schlagkräftig verstärkt. Vor zwei Jahren stand Ott den Neuburgen mit dem TSV Inchenhofen in der Bezirksliga gegenüber. Auf der Diagonalposition kommt Andre Feuerherdt hinzu. Bisher spielte dieser beim Landesligaaufsteiger und Ligakonkurrenten TSV Eibelstadt II.

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Organisatorisch Hier hat sich für den TSV Neuburg einiges verändert. Während in der Landesliga drei Teams an einem Spieltag zusammenkamen, wird die Bayernliga im Modus Hin- und Rückspiel ausgetragen. Statt drei bis vier Heimspieltagen stehen nun neun an. Außerdem kommen zusätzliche Schiedsrichterkosten auf den Verein zu. „Langfristig wollen wir versuchen, zusätzliche Sponsoren zu gewinnen“, so Reiter. Als „kleinen Dämpfer“ bezeichnet er die Einteilung in die Bayernliga Nord. Mit mehreren Gegnern aus der Würzburger Region müsse der TSV „doppelt“ so weite Strecken zurücklegen, als es in der Südstaffel der Fall gewesen wäre.

Saisonstart Am morgigen Samstag, 13. Oktober, ist der TSV Neuburg beim TSV Eibelstadt II zu Gast. Lange ausruhen können sich die Spieler danach nicht. Bereits am Sonntag, 14. Oktober, steht das erste Heimspiel in der Parkhalle an. Spielbeginn gegen den VfL Volkach ist um 15 Uhr. (mit cr)

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