1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Lokalsport
  4. „Winterlust“ macht Lust auf mehr

Schießsport

16.10.2019

„Winterlust“ macht Lust auf mehr

Ließ sich auch auf der für sie etwas ungewohnten Startposition zwei nicht aus der Ruhe bringen: Die Staudheimerin Sandra Specht hatte in ihren beiden Duellen klar die Nase vorne.
Bild: Izso

Staudheims Bayernliga-Luftgewehr-Team erwischt mit zwei Siegen einen Auftakt nach Maß. Beim ersten Wettkampf der Saison gibt es auch ein Comeback

Für die Bayernliga-Schützen aus Staudheim begann die Luftgewehr-Saison 2019/2020 in Alberzell. Im neu erbauten Schützenheim der Frischauf-Schützen standen als Gegner die Gemütlichkeitschützen aus Olching sowie die Gastgeber auf dem Plan.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Mit Olching im Vormittagskampf hatten die Staudheimer einen alten Bekannten „vor dem Lauf“. Somit wusste man den Kontrahenten recht gut einzuordnen. Jessica Preckel, die an Position eins die Saison eröffnen durfte, bekam es mit der gegnerischen Spitzenschützin Eva-Maria Schindler zu tun. Preckel begann souverän mit 99 Ringen, leistete sich dann allerdings einen kleinen Durchhänger in Serie zwei und drei mit 96 und 95 Ringen. Diesen nutzte Schindler gnadenlos aus. Sie konterte mit 99 und 98 Ringen und ließ Preckel somit keine Chance mehr. Selbst die 99 Ringe der Staudheimerin nutzten am Ende nichts. Der Punkt ging mit 394:389 an Olching.

Sandra Specht startete aufgrund des schlechteren Saisonabschlusses aus dem vergangenen Jahr etwas ungewohnt an Position zwei. Doch sie legte diesen kleinen Makel furios zu den Akten. Specht schoss schnell und gut und gewann mit erstaunlichen 22 Ringen Vorsprung ihr Duell. 394 Ringe standen nach den vier Serien für sie zu Buche. Jürgen Herde, belohnt durch eine gute zurückliegende Saison, befand sich auf Platz drei und bekam es dort mit Evelyn Baab zu tun. Taktisch optimal legte Herde seiner Gegnerin gleich einmal 97 und 96 Ringe vor, welche diese nicht halten konnte. Somit lag der Staudheimer nach zwei Serien mit sechs Ringen in Front. Diese rettete er gegen eine erstarkte Baab mit 383:380 ins Ziel.

„Winterlust“ macht Lust auf mehr

An Setzplatz vier durfte der Mannschafts-Kapitän ran. Stefan Lindel erkämpfte sich mit ordentlichen 381 Ringen den Sieg und erhöhte auf 3:1 für Staudheim. Schlussendlich feierte Simone Haschner nach jahrelanger Abstinenz im „Mann-gegen-Mann-Schießen“ ihr Comeback. Die Anspannung war greifbar und Haschner kämpfte verbissen. Am Ende fehlte lediglich ein Ring zum Sieg (374:375). Unter dem Strich stand aber ein 3:2-Erfolg für Winterlust Staudheim.

Nachmittags ging es dann gegen die Gastgeber aus Alberzell. Preckel schoss nahezu gleich zum Vormittag und ließ auch hier ihrer Gegnerin keine Chance. Mit 388:384 holte sie den ersten Zähler für Staudheim. Auch Specht war erneut nicht zu bremsen. Sogar eine „Acht“ zum Schluss konnte ihre Top-Leistung mit 390 Ringen nicht schmälern. Ihre Kontrahentin hatte es lediglich auf 376 Ringe gebracht. Herde steigerte sich im Vergleich zum ersten Auftritt um fünf Ringe. Mit sehr guten 388 Ringen hatte auch sein Gegner (373) deutlich das Nachsehen.

Mit 385 Ringen machte Lindel auf „Vier“ ebenso schnell den Deckel auf seine Partie. Haschner nahm die Erfahrung aus dem Vormittagskampf mit und setzte diese positiv um. Mit ordentlichen 380 Ringen behielt auch sie klar die Oberhand und machte somit den 5:0-Sieg perfekt.

Der nächste Rundenwettkampf der Winterlust-Schützen Staudheim findet am 27. Oktober in Pobenhausen statt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren