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27.05.2017

„Wir sind heiß und brennen“

Könnte am morgigen Sonntag mit seiner Mannschaft die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga perfekt machen: Feldheims Trainer André Fuchs.
Bild: Simon Bauer

Kreisklassen-Spitzenreiter SV Feldheim steht am Sonntag bei der SpVgg Joshofen-Bergheim vor einer schweren Aufgabe. Um vorzeitig die Meisterschaft zu feiern, muss nicht nur das eigene Ergebnis passen

„Showdown“ in der Kreisklasse Neuburg: Zwei Spieltage vor dem Saisonende kann der SV Feldheim die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga unter Dach und Fach bringen. Voraussetzung hierfür ist ein Sieg im morgigen Auswärtsmatch bei der SpVgg Joshofen-Bergheim (15 Uhr) sowie ein gleichzeitiger Ausrutscher des Tabellenzweiten TSG Untermaxfeld beim SV Echsheim in Form eines Unentschiedens oder einer Niederlage. Wir haben mit dem Trainer des SV Feldheim, André Fuchs, gesprochen.

Herr Fuchs, zwei Spieltage vor Saisonende steht Ihr Team mit zwei Zählern Vorsprung auf dem ersten Rang. Hätten Sie das zu Beginn der Spielzeit erwartet?

So ganz erwartet habe ich das sicherlich nicht. Als die TSG Untermaxfeld ganz unverhofft abgestiegen ist, galt sie für mich aufgrund des Kaders als Top-Favorit. Wir wollten deswegen mit dem SV Echsheim um den zweiten Rang kämpfen. Mit dem ersten Platz hätte ich niemals gerechnet.

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War es also schon zu Beginn der Saison die Zielsetzung, in die Kreisliga aufzusteigen?

Unser Ziel war es, oben mitzuspielen. Für den Aufstieg braucht es eine perfekte Saison. Und die haben wir gerade. Uns spielt sicherlich in die Karten, dass wir aktuell keine Verletzten haben.

Worin liegen denn die Gründe für die Erfolgsserie des SV Feldheim?

Die Jungs spielen eine brutale Rückrunde. Sie leben den Fußball und sind auf und neben dem Feld eine brutale Einheit. Auch wenn es nur ihr Hobby ist, wissen sie, wenn es drauf ankommt. Die Mannschaft hat im Moment die richtige Einstellung zum Fußball.

Wird das am Sonntag gegen die SpVgg Joshofen-Bergheim genauso sein?

Ich hoffe es! Auch wenn wir wissen, dass es schwer wird, brennen wir auf diese Partie. Joshofen spielt eine starke Rückrunde und hat mit Martin Distl einen guten Coach. Da wir wissen, dass der Gegner über den Kampf kommen wird, müssen wir dagegenhalten. Wir werden aber mit breiter Brust antreten. Umsonst sind wir nämlich nicht auf dem ersten Platz.

Würden Sie zustimmen, dass es eventuell sogar das wichtigste Match der Saison wird? Am letzten Spieltag muss Ihr Team zuhause gegen den schon längst abgestiegenen SV Baar ran. Diese Begegnung dürfte demzufolge doch ohnehin ein Selbstläufer werden...

Zuhause haben wir bisher nur gegen den TSV Burgheim verloren. Ich denke also auch, dass im Heimspiel gegen Baar nicht mehr allzu viel anbrennen sollte. Pflichtaufgaben sind aber meist die schwierigsten. Wenn wir unsere Partie in Joshofen gewinnen, können wir aber schon an diesem Wochenende die Meisterschaft feiern. Ich glaube nämlich nicht, dass die TSG Untermaxfeld in Echsheim punkten wird.

Ist es aufgrund dieser Ausgangslage überhaupt noch notwendig, Ihre Jungs zu motivieren?

Wir sind alle heiß und brennen auf die Begegnung am Sonntag! Die letzten Jahre hat es der SV Feldheim nie geschafft, oben mitzuspielen. Nun haben wir den zweiten Rang sicher. Alles andere ist also nur noch Bonus. Aufgrund der Ausgangssituation ist es aber klar, dass wir jetzt auch Meister werden wollen.

Ist bereits eine Meisterfeier geplant? Oder denkt man beim SVF noch nicht so weit im Voraus?

Wir planen da gar nichts. Ich denke, dass da kurzfristig etwas auf die Beine gestellt wird. In der Liga kann aber alles passieren. Viel Planung ist deshalb nicht nötig. Das Match am Sonntag in Joshofen wird schwer genug.

Welche Rolle schreiben Sie sich persönlich in dieser Saison zu?

Dass die Mannschaft sich die vergangenen beiden Jahre weiterentwickelt hat, ist offensichtlich. Trotzdem bin ich stolz, Teil dieses Teams zu sein. Hier sind alle lernwillig und ziehen mit.

Nennen Sie uns doch abschließend drei Gründe, warum der SV Feldheim am Ende der Saison Meister wird...

Weil meine Mannschaft aktuell den Fußball lebt und wir eine überragende Rückrunde spielen. Außerdem stimmt der Zusammenhalt auf und neben dem Platz. Feldheim hat zudem noch nie in der Kreisliga gespielt. Wir wollen die Sensation also mit aller Macht.

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