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Oettingen

14.09.2019

1,4 Millionen Euro für neue Kanäle in Oettingen

2020 soll an dieser Stelle der erste Kreisverkehr gebaut werden.
Bild: Bernd Schied

Bevor das Staatliche Bauamt in Augsburg die Kreisverkehre entlang der Bundesstraße 466 in Oettingen baut, saniert die Stadt die alten Abwasserleitungen.

Klaus Obermeyer hat es diesmal ganz ausführlich gemacht: Detailliert erläuterte der Oettinger Stadtbaumeister den Mitgliedern des städtischen Bauausschusses die Entwurfsplanungen des Staatlichen Bauamtes Augsburg für den Bau von zwei Kreisverkehren im Stadtgebiet auf der Bundesstraße466 sowie die von der Stadt vorgesehene Sanierung von Teilabschnitten des Kanalsystems in den Wohngebieten Grafenfeld, Am Weißen Kreuz und im Bereich des Bahnhofes. Zudem steht der Bau eines neuen Entlastungskanals entlang der B466 in Richtung des bestehenden Kreisels an der Schützenstraße auf der Agenda.

Kreisverkehre an der Ortsdurchfahrt Oettingen werden erst 2021 gebaut

Inzwischen gibt es auch einen vorläufigen Zeitplan. Laut Obermeyer will das Straßenbauamt die beiden Kreisel erst 2021 bauen. Der Grund dafür: Kommendes Jahr sei erst einmal der Bau eines neuen Kreisverkehrs nach der Wörnitzbrücke an der Einmündung der Staatsstraße nach Megesheim an der Reihe (wir berichteten).

Diese Zeitschiene kommt der Stadt Oettingen durchaus entgegen. Sie kann somit bereits im kommenden Jahr mit der Sanierung der Kanäle beginnen und diese bis zum Straßenausbau weitestgehend abschließen. Deswegen soll dafür nach Vorstellungen des Stadtbaumeisters zeitnah mit den entsprechenden Planungen begonnen und die notwendigen Ausschreibungen für die Arbeiten im Untergrund veranlasst werden. Die Kosten für die Sanierung der Abwasserleitungen beziffert Obermeyer auf 1,43 Millionen Euro brutto.

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Kreisel sollen Außendurchmesser von 30 Metern haben

Die beiden Kreisel an der Nördlinger Straße und der Bahnhofstraße werden dem Stadtbaumeister zufolge einen Außendurchmesser von 30 Metern haben. Von der Nördlinger Straße aus soll die bestehende Einbahnstraße zum Gewerbegebiet künftig nicht mehr befahren werden können. An beiden Kreiseln würden für Fußgänger und Radler entsprechend sichere Bereiche geschaffen.

Weitere vorgesehene Maßnahmen an der Bundesstraße sind eine Fahrbahnerneuerung bis zum Kreisverkehr vor der Brücke über die Wörnitz bei einer gleichzeitigen Verschmälerung der Straße von acht auf 7,50 Meter, zwei neue Bushaltestellen zwischen den beiden künftigen Kreiseln sowie Abbiegespuren zum Weißen Kreuz und zum Sauer-eck.

Laut Bürgermeisterin Petra Wagner werde die Stadtverwaltung dem Staatlichen Bauamt im Hinblick auf die Detailplanungen noch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag machen in der Hoffnung, dass diese in die endgültigen Pläne miteinfließen.

Stadtrat Rudolf Löhe (CSU/FWG) regte an, dem Straßenbauamt in der Bahnhofstraße im Bereich Bahnübergang/KGM einen Zebrastreifen vorzuschlagen, damit Fußgänger sicherer zum Gehweg auf der östlichen Straßenseite gelangen könnten.

Insgesamt stießen die vorgesehenen Straßen- und Kanalbauvorhaben bei den Mitgliedern des Bauausschusses fraktionsübergreifend auf ein positives Echo.

Stadtbaumeister Obermeyer wies zudem darauf hin, dass im kommenden Jahr Oettingen wieder einen Großteil des Umleitungsverkehr sder Bundesstraße 25 schlucken müsse, wenn deren Abschnitt von Greiselbach (Mittelfranken) bis zur Landkreisgrenze bei Fremdingen neu gebaut werde. Die Umleitung aus Dinkelsbühl erfolge dann vermutlich über Wassertrüdingen, Auhausen nach Oettingen und von dort weiter nach Nördlingen oder über die Staatsstraße Richtung Harburg.

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