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Kommunalpolitik

09.11.2017

28 neue Bauplätze in Wallerstein

Hier sollen in Wallerstein 28 Bauplätze entstehen, das hat der Gemeinderat nun endgültig entschieden.
Bild: Bernd Schied

Bürgermeister Joseph Mayer präsentiert erstmals einen Bebauungsplan. Die Grundstücke sollen in etwa 700 Quadratmeter groß werden

In der Marktgemeinde Wallerstein dauert die Umsetzung kommunalpolitischer Vorhaben mitunter etwas länger als andernorts. So ist es auch mit dem neuen Baugebiet hinter der Mehrzweckhalle, das bereits vor längerer Zeit auf den Weg gebracht werden sollte. Im Sommerinterview mit den Rieser Nachrichten hatte Bürgermeister Joseph Mayer gesagt, dieses wichtige Projekt gerne früher angepackt zu haben. Dass dies letztlich nicht gelungen sei, erklärte er seinerzeit mit fehlenden Kapazitäten bei den Baufirmen und den knappen personellen Ressourcen in seiner Verwaltung.

Doch jetzt ist es soweit: Im Gemeinderat am Dienstagabend hat Mayer den Entwurf für den entsprechenden Bebauungsplan erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und den Sachstand erläutert. Auf einem Areal am nördlichen Ortsrand, angrenzend an ein bestehendes Baugebiet, durch das die Anton-Reicha-Straße führt, sollen im kommenden Jahr 28 neue Baugrundstücke mit einer durchschnittlichen Größe von ungefähr 700 Quadratmetern ausgewiesen werden. Die Gemeinde will entgegen ersten Überlegungen den gesamten Bereich auf einmal erschließen. Angedacht war zunächst, dies in mehreren Schritten zu tun. Im Gegensatz zum benachbarten Bereich sollen die Dachformen der künftigen Häuser „freigegeben“ werden, wie Joseph Mayer es ausdrückte. Mittlerweile sei dies allgemeiner Standard. Neben Satteldächern werden dort unter anderem auch der Toskana-Stil oder Pultdächer erlaubt sein. Diese Vielfalt steigerte auch die Attraktivität des neuen Baugebietes insgesamt, hieß es. In der nächsten Sitzung des Gemeinderates will Mayer den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen lassen und damit das Verfahren offiziell einleiten, das vermutlich bis März 2018 andauern werde. Wenn alles glatt laufe, könnte möglicherweise Ende kommenden Jahres mit der Bebauung begonnen werden. Dies wäre insofern dringend erforderlich, weil es in der Marktgemeinde seit geraumer Zeit eine stetige Nachfrage nach Bauland gibt, nicht zuletzt seitens junger Familien mit Kindern.

Wallerstein gilt im Ries neben Deiningen und Möttingen als attraktive Kommune, weil dort wichtige Infrastruktureinrichtungen, wie Schule und Kindertagesstätte vorhanden sind und darüber hinaus auch eine gute Daseinsfürsorge mit Ärzten, Apotheken und ausreichenden Einkaufsmöglichkeiten angeboten werden.

Weiter im Zeit- und Kostenplan verläuft nach Aussage von Bürgermeister Mayer die Sanierung des Kindergartens in der Mittelstraße, dem größten derzeit laufenden Bauvorhaben. Noch vor Weihnachten soll laut Mayer die Gestaltung der Außenanlagen ausgeschrieben werden. Gipser, Elektriker und Heizungsbauer seien derzeit mit der Innensanierung beschäftigt. „Wenn alles fertig sein wird, steht das Gebäude einem Neubau in nichts nach“, zeigte sich der Rathauschef überzeugt. In den nächsten Tagen will sich der Gemeinderat bei einem Ortstermin selbst ein Bild von der Baustelle machen. (bs)

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