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Riesbürg

06.04.2021

Ärger über Müll am Goldberg und aktuelle Infos zu Corona

Wegen Müll im Naturschutzgebiet am Goldberg wendete sich eine Bürgerin an die Gemeinde.
Foto: Verena Mörzl

Plus Erstmals dürfen in einer Gemeinderatssitzung Bürger vor Beginn Fragen stellen und Anregungen mitteilen.

Es war eine Premiere im Riesbürger Gemeinderat. Erstmals hatten die Bürger zu Beginn der Sitzung Gelegenheit, Fragen an den Bürgermeister zu stellen. Rund 15 Minuten dauerte die Befragung. Die Themen waren vielfältig.

Eine Bürgerin beklagte sich über Verunreinigungen am Goldberg bei Goldburghausen, der bekanntlich ein Naturschutzgebiet sei. Rathauschef Willibald Freihart sagte zu, dieses vermeintliche Problem bei den entsprechenden Stellen anzusprechen. Eine weitere Bürgerin erkundigte sich nach der Schulkindbetreuung an der Grundschule Pflaumloch, die zu wünschen übrig lasse. Freihart räumte dies ein und nannte einen personellen Engpass als Hauptgrund. Die Gemeinde suche nach Mitarbeitern für die Betreuung, finde aber niemanden, der dazu bereit wäre.

Noch kein Thema sei derzeit der Anspruch auf Ganztagesbetreuung an den Grundschulen, wie Freihart auf eine entsprechende Frage aus der Bürgerschaft betonte. Dieser werde wohl erst in einigen Jahren kommen.

Weitere Themen der Befragung waren der gemeindliche Schulbus von Goldburghausen nach Pflaumloch sowie der Kinderspielplatz im Ortsteil Goldburghausen. Kümmern will sich Freihart zudem um Falschparker auf dem Platz von Esvres in Utzmemmingen, die von einer Bürgerin moniert wurde.

Einen relativ breiten Raum der Sitzung nahm die Corona-Lage in Riesbürg ein. Laut Bürgermeister befinde sich die Gemeinde momentan in einer günstigen Ausgangslage mit nur wenigen aktiven Fällen. Nach den Osterferien werde es in der Kommune eine Corona-Teststelle für die Schülerinnen und Schüler der beiden Grundschulen geben, kündigte Freihart an. Er sei derzeit auf der Suche nach fachkundigem Personal, das die Tests machen könne. Mit der Ortsgruppe Utzmemmingen des Roten Kreuzes gebe es entsprechende Gespräche.

Bezüglich des Impfens gegen das Virus sagte Freihart, dass das Impfzentrum in Aalen überlastet sei. Freie Termine seien eher in den Zentren in Heidenheim und in Rot am See zu bekommen. Von daher empfehle er den Bürgern, es dort zu versuchen.

Nahezu abgeschlossen ist laut Freihart der Umzug des Bauhofs in das neue Domizil in Pflaumloch (wir berichteten). Die Feuerwehr könne das neue Kombi-Gebäude allerdings noch nicht beziehen, weil in ihrem Bereich noch Restarbeiten erledigt werden müssten. Einen Einweihungstermin gebe es bis dato auch noch nicht.

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