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Gemeinderat

19.04.2018

Alerheim will in Sachen Almarin abwarten

Kindernachmittag bei der Aktionswoche im Almarin
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Kindernachmittag bei der Aktionswoche im Almarin
Bild: Leonie Junghanns

Erst wenn belastbare Zahlen vorliegen, will sich Gremium entscheiden. Welche Straßen in der Riesgemeinde saniert werden.

Zuletzt wurde in Alerheim die Ringstraße saniert, doch auch weitere Ortsstraßen weisen Schäden auf, die im Sommer ausgebessert werden sollen. Bereits einmal sanierte die Luley GmbH Straßen in Alerheim zufriedenstellend. Jetzt entschied der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im alten Feuerwehrgerätehaus, die Oberpfälzer Asphalt- und Betonsanierung heuer erneut zu beauftragen.

Im sogenannten Blowpatcher-Verfahren sollen in den Rudelstettener Langen Äckern und am Bokusbach Straßenrisse versiegelt, sowie in der Alerheimer Hauptstraße, im Anger und in der Raiffeisenstraße auch größere Flächen saniert werden. Außen vor bleiben zunächst der Ortsteil Bühl, in dem erst die Hauptstraße komplett neu gemacht wurde, sowie Wörnitzostheim, wo im kommenden Jahr eine größere Straßensanierung ansteht. „Wir müssen am Ball bleiben, was die Straßensanierungen angeht, denn an einigen Stellen haben sich schon größere Löcher gebildet, so Bürgermeister Christoph Schmid. Mit dieser Sanierungsart könne man sich zumindest einige Jahre Luft verschaffen, bevor es zur Grundsanierung einer örtlichen Straße kommen kann. Nachdem man im vergangenen Jahr bereits 25000 Euro dafür ausgegeben habe, soll heuer nocheinmal ungefähr die gleiche Summe folgen.

Mit dem Blowpatch-Verfahren können Schlaglöcher, schadhafte Umrandungen von Schächten, Absenkungen, Randabbrüche, Fahrspuren, breitere Risse sowie Kleinflächen behandelt werden. Dabei werden die Schadstellen zunächst mit Druckluft und Wasser gereinigt, dann eine Haftbindung mit Spezialemulsion aufgetragen und schließlich ein Bitumen-Gemisch eingeblasen. Durch das Abdecken mit Edelsplitt werden die Schadstellen dauerhaft versiegelt und können danach wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zudem sei diese Methode kostengünstig und es entstehen nur minimale Behinderungen. Ob auch Betonstraßen wie die im Außenbereich nach Grosselfingen mit diesem Vefahren saniert werden können, bleibe noch zu klären, so der Bürgermeister. Auf jeden Fall müssten stark frequentierte Stellen wie die an der Bushaltestelle verkehrstechnisch sicher sein. Die Arbeiten sollen nach Möglichkeit in den Sommermonaten Juni und Juli durchgeführt werden.

Des weiteren beschäftigte sich der Gemeinderat auch mit der Zukunft des Mönchsdegginger Almarins, nachdem er sich dort in der Eröffnungswoche informiert hatte. „Damit konnten wir uns ein tatsächliches Bild von der Situation vor Ort machen“, so Schmid. Unstrittig war dabei für die Räte die Euphorie der Helfer und deren herausragendes ehrenamtliches Engagement. Ob dies jedoch für einen Dauerbetrieb des Bades ausreichen werde, müsse noch intensiv geklärt werden, so jetzt der Tenor unter den Räten. Jedenfalls werde sich auch der Alerheimer Gemeinderat erst für oder gegen Zuschüsse entscheiden können, wenn belastbare Zahlen vorlägen. Schon aus Verantwortung gegenüber den eigenen Bürger werde man jetzt keine aus der Luft gegriffene Zusagen machen, war zu hören. Schmid hofft zudem, dass auch die weiteren Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Ries den einen oder anderen Vorschlag für eine weitere Debatte haben werden.

Zudem befasten sich die Räte d mit dem früheren Löschteich in der Deininger Straße. Dieser könnte verfüllt und mit einem Schotterrasen versehen werden, so der Bürgermeister. Dann böte er auch Platz für eine nötige Trafostation großer Stromabgeber in der Nachbarschaft.

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