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Mönchsdeggingen

16.07.2020

Arbeitsgruppe beschließt weitere Schritte für Almarin-Sanierung

Die Arbeitgruppe will auf Grundlage der Kostenschätzung einen Zweckverband für das Almarin gründen.
Bild: Szilvia Izsó

Vergangenes Jahr begann ein Reaktivierungsversuch für das Hallenbad Almarin Mönchsdeggingen. Jetzt haben sich der Landrat, die neue Mönchsdegginger Bürgermeisterin und die Arbeitsgruppe auf das weitere Vorgehen geeinigt.

Die Gemeinde Mönchsdeggingen plant, eine Kostenschätzung für das eine Almarin-Sanierung zu beauftragen, um auf dieser Grundlage in der Arbeitsgrupppe über die Gründung eines Zweckverbands zu entscheiden. Erst standen Kommunalwahlen an, es gab viele neue Entscheidungsträger, dann kam Corona: Lange sei es scheinbar still in Sachen Almarin, wie es vom Landratsamt heißt. Am Mittwoch hatte sich die Almarin-Arbeitsgruppe zu einer nichtöffentlichen Sitzung versammelt, die erste nach der Kommunalwahl. Nun komme wieder Bewegung in den Reaktivierungsversuch des Bades, der mit der vielbeachteten Aktion „Eine Woche Almarin“ so furios gestartet sei.

Im vergangenen Jahr waren sämtliche Gemeindevertreterinnen und –vertreter der Region von der Arbeitsgruppe eingeladen worden, um sich selbst ein Bild von den Plänen zu machen und anschließend zu entscheiden, ob sie sich daran beteiligen. Während für die nötige Sanierung nach wie vor hohe Förderungen durch den Bund im Raum stehen, waren damals unklare Berechnungen der Betriebskosten das größte Problem.

Mönchsdeggingen will Betriebskosten des Almarin ermitteln lassen

Aus diesen Grund beschlossen die neuen und alten Vertreter nun einstimmig das weitere Vorgehen: Die Gemeinde Mönchsdeggingen wird ein unabhängiges Planungsbüro damit beauftragen, realistische Betriebskosten für das Almarin zu berechnen. Hierbei sollen die Erfahrungen aus anderen regionalen Bädern ebenso berücksichtigt werden wie ortsübliche Preise und Bedingungen. Auch die beiden bisherigen Berechnungen, die stark voneinander abwichen, sollen hier mit aufgegriffen werden.

Landrat Stefan Rößle als Sprecher der Arbeitsgruppe und Bürgermeisterin Karin Bergdolt sind sich einig: „Es gibt nur noch eine Chance für das Almarin. Deshalb ist es jetzt wichtig belastbare und transparente Zahlen vorzulegen, die keinesfalls beschönigend sind aber auch die Besonderheiten des Almarin nicht außer Acht lassen.“

Für das Almarin in Mönchsdeggingen soll später ein Zweckverband gegründet werden

Wenn diese Zahlen vorliegen und sich die Arbeitsgruppe über den Umfang der geplanten Sanierung einig ist, soll die Gründung eines Zweckverbandes in Angriff genommen werden, heißt es in der Mitteilung des Landratsamts weiter.

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