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Donauwörth

18.01.2019

Betrüger will Prämie für Haus kassieren

Die Polizei nahm den 64-Jährigen fest.
Bild: Symbolbild: Alexander Kaya

Ein 64-Jähriger gibt sich als Immobilienmakler aus und will ein Haus verkaufen. Als er seine Prämie kassieren will, schlägt die Polizei zu.

Der Polizei ist ein mutmaßlicher Immobilien-Betrüger ins Netz gegangen. Die Ermittlungen kamen ins Rollen, nachdem ein Opfer Anzeige erstattet hatte. Der 68-Jährige aus einer Gemeinde im Umkreis Donauwörths war auf der Suche nach einem Haus. Ein 64-Jähriger meldete sich und erklärte, er könne dem Interessenten eine Immobilie vermitteln. Anschließend lud der vermeintliche Geschäftsmann den 68-Jährigen dazu ein, das Haus zu besichtigen.

Opfer zahlte 1200 Euro an den Betrüger

Weil die Mieter darin erst in einigen Monaten ausziehen wollten, so der 64-Jährige, sollte das Gebäude für den Interessenten reserviert werden. Dafür verlangte der Tatverdächtige eine „Reservierungsprämie“ in Höhe von 4000 Euro. Davon zahlte das Opfer 1200 Euro an. Als sich der 68-Jährige um einen Kredit für den Immobilienkauf kümmern wollte, kamen Zweifel an dem Geschäft auf. Es stellte sich laut Polizei heraus, dass das Haus gar nicht zum Verkauf stand und der angebliche Vermittler, der aus dem Raum Harburg stammt, weder einen Auftrag des Eigentümers noch ein sonstiges Verfügungsmandat besaß.

Polizei geht davon aus, dass es mehrere Opfer gibt

Als sich der 64-Jährige in einer Raststätte in Asbach-Bäumenheim nun mit dem Interessenten traf, um die Restsumme von 2800 Euro auf die „Prämie“ zu kassieren, griffen die Ermittler zu. Sie nahmen den mutmaßlichen Betrüger vorläufig fest. Der ist einschlägig vorbestraft. Er wurde zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt. Weil es der Polizei zufolge Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Verdächtige mit seiner Vermittlermasche weitere Personen geschädigt haben könnte, bittet die Polizeiinspektion Donauwörth mögliche Opfer, sich zu melden. Telefon: 0906/706670. (dz)

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