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Bauen

30.08.2017

Der erste Mieter ist schon eingezogen

Noch steht der Kran vor dem neuen Bürogebäude im Nördlinger Triumphpark. Ende September soll nach Angaben des Bauherrn alles fertig sein, inklusive der Tiefgarage, deren Ein- und Ausfahrt im Vordergrund zu sehen ist.
Bild: Bernd Schied

Im Triumphpark sind nicht nur Wohnhäuser, sondern auch ein Bürokomplex entstanden. Der Bauherr, Ulrich Michel, hat einen besonderen Wunsch.

Es ist das markanteste Gebäude des gesamten Areals, in dem derzeit noch die Handwerker das Geschehen bestimmen. Obwohl es noch nicht ganz fertig ist, sticht das neue Bürogebäude im Triumphpark mit seiner weißen Glasfassade einem gleich ins Auge. Bis Ende September soll alles fertig sein, sagt Ulrich Michel vom gleichnamigen Bauherrn aus dem Munninger Ortsteil Laub. Dass der Bürokomplex später fertig werde als die vier Wohnanlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft, sei von Anfang an klar gewesen. Alles bewege sich im vorgesehenen Zeitplan. Im Oktober werde es eine große Eröffnungsfeier geben, kündigt Michel an.

Obwohl noch Baustelle, ist bereits die Zahnarztpraxis Ludwig und Lichti von der Eselerstraße in das Bürogebäude im Triumphpark umgezogen. Die „Location“, also das neue Bauwerk, habe die Zahnärzte stark beeindruckt, erklärt Ulrich Michel. Alles, was eine moderne Praxis benötige, sei hier vorhanden. Gute Lage, ansprechendes Ambiente, ausreichend Parkplätze.

Das gesamte oberste Stockwerk, quasi das Sahnestück des Komplexes, wird der neue Firmensitz des Unternehmens Michel sein, Dachterrasse inklusive. Nahezu die gesamte Mannschaft werde von Laub nach Nördlingen in das Obergeschoss ziehen und künftig mit Rundblick auf die Stadt arbeiten. Das Firmengelände in Laub bleibt Michel zufolge als Lager für die Bauausrüstung des Unternehmens weiter erhalten.

In Räume im Erdgeschoss soll ein Bäcker mit Café einziehen. „Ein idealer Standort, Außenbestuhlung eingeschlossen“, wie Ulrich Michel glaubt. In unmittelbarer Nähe Wohnhäuser mit 44 Einheiten, daneben die Mittelschule in der Squindostraße mit mehreren Hundert Schülerinnen und Schülern – reichlich Kundenpotenzial also. Was allerdings noch fehlt, ist ein Betreiber. „Die bisherigen Bewerber entsprachen nicht unseren Vorstellungen“, so Michel. Er sei jedoch sehr optimistisch, bis zur Eröffnung im Oktober fündig zu werden.

Neben der Firma Michel, einem Bäcker und Zahnarzt soll noch eine IT-Firma im Bürogebäude ein neues Domizil finden. Einen Namen will Michel allerdings nicht nennen. Nur so viel: Es soll ein sehr innovatives Unternehmen werden, das unter anderem einen sogenannten „Holodeck“ einrichten wird. Dabei handelt es sich um einen Raum, in dem virtuelle Welten simuliert und dargestellt werden können. Auf die Frage, ob sein neues Bürogebäude wegen seiner blütenweißen Glasfassade das künftige „Weiße Haus“ von Nördlingen sein werde, winkt Ulrich Michel ab. Nein, bitte keinen Vergleich mit dem Regierungssitz der USA. Schon gar nicht bei dem amtierenden Präsidenten.

Weitere sechs Einfamilienhäuser sollen bis Ende 2018 im südlichen Abschnitt des Geländes entstehen. Ebenfalls in hochwertiger Ausführung, wie bereits bei den Wohngebäuden. In der Hochwertigkeit der Bauausführung sieht Michel auch das Erfolgsgeheimnis der gesamten Anlage. Dies werde ihm immer wieder von Kunden bestätigt. Einen Wunsch hat der Bauherr noch. Lieber wäre ihm, die Anschriften der neuen Wohnhäuser würden nicht auf „Voltzstraße“ lauten, sondern auf „Triumphpark 10a-d“. Er sei deswegen gerade in Gesprächen mit der Stadtverwaltung.

Dort äußert man sich dazu allerdings recht zurückhaltend. Zunächst müsse für den südlichen Bereich des Anwesens zur Schäufelinstraße hin ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erarbeitet und beschlossen werden, sagt Hermann Häfele vom städtischen Bauamt. Bevor dieser nicht vorliege und vom Bauausschuss des Stadtrates genehmigt sei, seien mögliche Änderungen von Anschriften kein Thema. Unabhängig davon werde es allerdings beim Bürogebäude im Triumphpark bei der Anschrift „Voltzstraße“ bleiben. Häfele rechnet mit der Fertigstellung des Bebauungsplans erst im kommenden Jahr.

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