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Nördlinger Hütte

16.07.2020

Die Nördlinger Hütte soll den höchsten Gasanschluss Tirols bekommen

Der DAV Nördlingen sucht für die Renovierungsarbeiten an der Hütte nach Unterstützern.
Bild: Helmut Kaumeier

Die Sanierungsarbeiten rund um die Nördlinger Hütte im Karwendel schreiten voran. Der DAV Nördlingen sucht noch nach Unterstützern.

Die Bauarbeiten für Ver- und Entsorgungsleitung zur Nördlinger Hütte, der höchstgelegenen Schutzhütte im Karwendel, sind im vollen Gange. In der Zwischenzeit hat sich der Bagger bis auf 2238 Meter hochgearbeitet. Etwa die Hälfte des insgesamt 3200 Meter langen Graben für Abwasserleitung sowie für die Strom- und Wasserversorgung gezogen, dabei muss eine Höhendifferenz von etwa 1000 Metern überwunden werden, informiert der DAV Nördlingen. Und wenn schon mal der Graben gezogen ist, werden Gas und Glasfaser noch mit verlegt. Die Hütte bekommt den höchstgelegenen Gasanschluss in Tirol und schnelles Internet.

Neben dieser Großbaustelle werden an der Hütte selbst regelmäßig Wartungsarbeiten durchgeführt. Dabei sind die Verantwortlichen der Sektion immer auch auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen.

Nördlinger Hütte im Karwendel: Unterstützer gesucht

Dieses Jahr müssen die Fenster der Hütte noch geschliffen und neu geölt werden. Da für die Arbeit stabiles Wetter benötigt wird, kann der genaue Termin des Arbeitseinsatzes nur kurzfristig geplant werden. Um den Hüttenbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen, ist geplant, diese Arbeiten unter der Woche durchzuführen. Die Sektion Nördlingen sucht deshalb nach Unterstützern: Wer gerne helfen möchte und sich den Hüttenzustieg nicht zutraut, kann die direkte Verbindung mittels Materialseilbahn nutzen. Interessierte können sich mit Georg Taglieber unter Telefon 0173/8562628 oder georg.t@dav-noerdlingen.de in Verbindung setzen.

Bei der Finanzierung des Projektes ist die Sektion auf viele Helfer, aber auch auf Spenden angewiesen. Diese werden unter dem Kennwort: Leitungsbau auf das Konto bei der Raiffeisen-Volksbank-Ries, IBAN DE67 7206 9329 0003 2006 47 erbeten. Für je 50 Euro wird dabei die Patenschaft für einen Trassenmeter erworben.

Für alle die in den nächsten Wochen zur Hütte aufsteigen der Hinweis, dass der Weg von Seefeld über die Reitherjochalm zur Hütte diesen Sommer wegen der Baustelle gesperrt ist. Der DAV rät dringend davon ab, diesen Weg an arbeitsfreien Tagen zu begehen. Eine Selbstauslösung von Steinschlag und Erdrutschen sei jederzeit möglich und somit bestehe Gefahr für Leib und Leben. pm

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