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Einweihung

20.01.2015

Großer Tag für Alerheim

Bei der Einweihung des neuen Pfarrhauses in Alerheim (von links): Bürgermeister Christoph Schmid, Kirchenvorstand Karl Engel, Architekt Joachim Bürklein, Pfarrer Siegfried Bernard, Dekan Johannes Heidecker und Landrat Stefan Rößle.
Bild: ben

Die Gemeinde feiert die Fertigstellung ihres neuen Pfarrhauses mit sehr vielen Gästen

Es war ein großer Tag für die Gemeinde Alerheim. Viele Bürger – auch aus den Ortsteilen Bühl, Rudelstetten und Wörnitzostheim – kamen am Sonntagnachmittag in die Alerheimer Kirche. Gefeiert wurde die Einweihung des neuen Pfarrhauses. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Siegfried Bernard gestaltet und von Kirchenchor und Posaunisten aus den vier Gemeindeteilen begleitet. Pfarrer Bernard begrüßte zahlreiche Ehrengäste. Sie gingen in ihren Grußworten auf die lange Geschichte des 300 Jahre alten Pfarrhauses ein, das letztlich nicht mehr zeitgemäß zu sanieren war und deshalb nach vielen Diskussionen im Jahr 2013 abgerissen wurde. An seiner Stelle entstand ein modernes Gebäude.

„Es liegt ein langer Weg hinter uns“, sagte Bernard und dankte allen, die in den vergangenen Jahren zum Gelingen des großen Projektes beigetragen haben.

Kirchenvorstand Karl Engel ließ die Jahre der Diskussionen und Planungen Revue passieren. Letztlich bewege sich der Bau innerhalb der veranschlagten 785000 Euro und sei im vergangenen Jahr mit viel Eigenleistungen schnell vonstatten gegangen. Weiterer Einsatz sei auch in diesem Jahr noch einmal gefordert, wenn es darum gehe, auch die Außenanlagen des großen Baues anzulegen.

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Prägend für das Ortsbild

Landrat Stefan Rößle meinte, dass der Bau eines neuen Pfarrhauses in der heutigen Zeit etwas außergewöhnliches sei. Da sie wie Rathäuser oder Kirchen stets das Ortsbild prägten, sei bei einem Neubau Mut und Zusammenhalt nötig, um letztlich zu einem positiven Ergebnis wie in Alerheim zu kommen.

Bürgermeister Christoph Schmid brachte seine Freude zum Ausdruck, dass das neue Pfarrhaus ein gemeinsames Werk aller vier Ortsteile geworden sei. Er dankte vor allem Kirchenvorstand Karl Engel für sein großes Engagement.

Architekt Joachim Bürklein erläuterte den mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmten Bau an der Hauptstraße. In seine drei Geschosse werde die Pfarrersfamilie einziehen, in den eingeschossigen Flachbau das Pfarramt. Hinter 42 Zentimeter dicken Mauern seien hochwertige Materialien verbaut worden, sagte der Monheimer. Die Wärme für die Fußbodenheizung komme von einer nahegelegenen Hackschnitzelanlage.

Nach dem Gottesdienst sangen die Kindergartenkinder am neuen Pfarrhaus, das von Donauwörths Dekan Johannes Heidecker einweihte wurde. Schließlich konnten sich die vielen Besucher das neue Gebäude besehen und im naheliegenden Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen Gedanken austauschen.

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