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09.07.2010

Jesina verlässt Brauhaus

Wallerstein Zum 30. September, dem Ende des Geschäftsjahres, verlässt überraschend Geschäftsführer Alexander Jesina die Fürst Wallerstein Brauhaus GmbH. Sein Nachfolger wird Georg Schwarz. Dies hat gestern das Wallersteiner Unternehmen mitgeteilt. Jesina verlässt demnach das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein sagte gestern auf Nachfrage der Rieser Nachrichten, Jesina scheide aus privaten persönlichen Gründen aus, um in seine Heimatstadt München zurückzukehren. Das Brauhaus bedauere seinen Entschluss. Er habe das Unternehmen mit hohem persönlichem Einsatz sicher durch ein schwieriges Marktumfeld gesteuert, indem er unter anderem den Vertrieb neu ausgerichtet, eine Preiserhöhung durchgesetzt und Kosten nachhaltig gesenkt habe.

Zu Dank verpflichtet

Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und die Mitarbeiter seien ihm für diese besondere Leistung zu Dank verpflichtet, hieß es, und: "Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg."

Nachfolger von Jesina als Alleingeschäftsführer des Brauhauses, der erst zum 1. Januar 2008 die Stelle in Wallerstein angetreten hatte, wird Georg Schwarz. Der als Vertriebsprofi geltende 55-Jährige aus Seligenstadt blickt auf eine jahrzehntelange Berufserfahrung in der Getränkeindustrie zurück, davon rund zehn Jahre in der Geschäftsleitung. Er arbeitete in mehreren Führungspositionen im Vertrieb der PepsiCo Deutschland GmbH sowie als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei der Husumer Mineralbrunnen GmbH & Co KG.

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Seine Kenntnisse würden dem Vertriebsteam des Brauhauses zugute kommen. Erbprinz Carl-Eugen: "Wir sind in dem hart umkämpften Markt gut aufgestellt, dank der Vorarbeit von Herrn Jesina. So gesehen, kommt Herr Schwarz als Vertriebsprofi zum jetzigen Zeitpunkt genau richtig."

Auf Nachhaltigkeit ausgerichtet

Georg Schwarz habe das Fürst Wallerstein Brauhaus bereits durch intensive Zusammenarbeit mit Jesina kennengelernt. Dies ermögliche ihm einen reibungslosen Start in der neuen Position. Das Unternehmen wünscht ihm alles Gute bei der Bewältigung der neuen Aufgaben. Dazu Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein: "Im engen Schulterschluss mit Herrn Schwarz werden wir - auf einer soliden Basis aufbauend - die Position unserer Marke weiter festigen und ausweiten. Wie in der Forstwirtschaft auch, ist uns Nachhaltigkeit in unserem Handeln wichtiger als ein kurzfristiger Erfolg. Die große Tradition unserer Familie bleibt in dieser Hinsicht Verpflichtung für uns."

Ausgeprägte Kundenorientierung

Schwarz sagte, er freue sich darauf, die neue Herausforderung gemeinsam mit den Brauhaus-Mitarbeitern aufzunehmen. Das bewährte Brauhaus-Team stehe für hohe Produktqualität und ausgeprägte Kundenorientierung. (pm/vc)

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