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Infrastruktur

19.03.2015

Neues Gewerbegebiet kommt

Gemeinderat stimmt Plänen zu. Nun gehts ins Verfahren.

Der Bebauungsplan des Gewerbegebiets Nord stand im Zentrum der Fremdinger Gemeinderatssitzung am vergangenem Dienstag. Nach einer Vorstellung der schalltechnischen Untersuchung durch Peter Trollmann von der Firma ACCON und des Bebauungsplans durch Joost Godts vom gleichnamigen Planungsbüro bekräftigte Bürgermeister Frank-Markus Merkt nochmals eindeutig, dass man das neue Gewerbegebiet am westlichen Ortsrand von Fremdingen nahe der geplanten Ortsumgehung forcieren wolle: „Die B25 eröffnet uns neue Möglichkeiten. Diese wollen wir nutzen und aktiv an die Umgehung herangehen.“

So soll das neue Gewerbegebiet rund sechs Hektar groß werden und entlang der aktuellen Hauptstraße am westlichen Ortsrand, hinter der St. Josef Kapelle am Mauchgraben entstehen. Laut Godts sei dieser Schritt unumgänglich, da innerorts keine geeigneten Gewerbeflächen für den derzeitigen Bedarf zur Verfügung stünden. Deshalb sei es auch notwendig, landwirtschaftlich genutzte Fläche in Bauland umzuwandeln. Die eingeplante Fläche wird laut dem Plan von Godt als Gebiet mit geringer Bedeutung für Naturhaushalt und Landschaftsbild gewertet, so dass eine Bebauung unbedenklich erscheint.

„Es soll ein ansehnliches Gewerbegebiet werden. Wir wollen es nicht verstecken sondern offen präsentieren“, legt Godts auch großen Wert auf das äußere Erscheinungsbild des Gewerbegebiets. So soll fast ein Drittel der Bebauungsfläche aus Grünflächen bestehen. Dadurch soll zukünftig das Bauinteresse von einzelnen Gewerben geweckt werden.

Auch auf eine gute Verkehrsanbindung wurde bei der Planung geachtet. Im Süden wird das Gewerbegebiet an die Hauptstraße angebunden sein, so dass der Verkehr direkt von der Ortsumgehung in das Gewerbegebiet geleitet wird, ohne den Ortskern zu stören.

„So können wir in das Bebauungsverfahren einsteigen“, sagt Merk. Die 14 anwesenden Gemeinderäte stimmten den Plänen einstimmig zu. Laut dem Bürgermeister sollte bis zum Winter mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden, sodass das Gewerbegebiet voraussichtlich im Laufe des Jahres 2016 stehen sollte. „Wir haben im Vorfeld alle wichtigen Gespräche mit den Behörden geführt. Es sollte dem Gewerbegebiet also nichts im Wege stehen“, bestätigt Merkt. (whz)

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