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Nördlingen: Lebensgroße Statue soll in Nördlingen an Gerd Müller erinnern

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Lebensgroße Statue soll in Nördlingen an Gerd Müller erinnern

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    Dieses Tor von Gerd Müller beim WM-Finale 1974 in München soll als Vorlage für die Erinnerungsstatue am Stänglesbrunnen dienen.
    Dieses Tor von Gerd Müller beim WM-Finale 1974 in München soll als Vorlage für die Erinnerungsstatue am Stänglesbrunnen dienen. Foto: picture alliance/dpa

    Die Stadt Nördlingen will in Erinnerung an ihren berühmtesten Sohn Gerd Müller eine lebensgroße Bronzestatue errichten lassen. Diese soll am Stänglesbrunnen zwischen seinem Geburtshaus und dem Haus in der Berger Straße, in dem er aufwuchs, aufgestellt werden. Im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates wurden entsprechende Pläne präsentiert.

    Anlässlich des Todes von Müller im August hätten die Stadtverwaltung zahlreiche Anregungen für eine öffentliche Würdigung des weltbekannten Fußballers erreicht, sagte Daniel Wizinger vom Sachgebiet Tourismus und Veranstaltungen. Unter anderem sei dafür die Errichtung einer Statue genannt worden, was auch die Stadtverwaltung favorisiere. Inzwischen liege ein entsprechendes Angebot der Glocken- und Kunstgießerei Rincker aus der Nähe von Frankfurt am Main vor. Die Kosten beliefen sich demnach auf rund 40.000 Euro allein für die Statue. Hinzu kämen Ausgaben für den Sockel, die Infotafeln und die Platzgestaltung, sodass eine Summe von 50.000 Euro realistisch sei, meinte Wizinger.

    Wie die Bronzestatue von Gerd Müller aussehen soll

    Die Statue soll Müller beim wohl wichtigsten Tor seiner Laufbahn, dem Siegtreffer zum 2:1 gegen die Niederlande beim WM-Finale 1974 im Münchner Olympiastadion darstellen. Inzwischen lägen Spendenzusagen von örtlichen Unternehmen und Fanclubs in Höhe von 18.000 Euro vor. Die gleiche Summe sei von verschiedenen Seiten bereits in Aussicht gestellt.

    Oberbürgermeister David Wittner kündigte an, seitens der Stadt auch auf den FC Bayern München zuzugehen. Abgewickelt werden solle das Ganze über den Verschönerungsverein. Weiter sagte der OB, die Stadt werde sich die Entwürfe für die Statue freilich präsentieren lasse, um zu sehen, ob Gerd Müller auch entsprechend gut dargestellt werde. Steffen Höhn (CSU-Fraktion) brachte mit der Löpsinger Straße nahe der Sparkasse einen Alternativstandort ins Gespräch. OB Wittner konnte mit diesem Vorschlag allerdings nichts anfangen und verwies auf den Stänglesbrunnen als authentischen Platz, der einen unmittelbaren Bezug zu Müller habe. Dies sahen auch Rudi Koukol (Grüne/Frauenliste) und Helmut Beyschlag (PWG) so.

    Die Verwaltung wurde schließlich vom Ausschuss beauftragt, zusammen mit dem Verschönerungsverein die Gedenkstätte zu planen und in Auftrag zu geben.

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