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Wohnen

16.01.2020

Nördlingen: Neue Bauplätze in den Stadtteilen

In Löpsingen, Kleinerdlingen und in Nähermemmingen sollen in diesem und im nächsten Jahr neue Bauplätze erschlossen werden. Derzeit stehen auch in Dürrenzimmern, Grosselfingen, Löpsingen und Pfäfflingen noch Bauplätze zur Verfügung.
Bild: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolfoto)

Plus Die Stadt will in Löpsingen, Kleinerdlingen und in Nähermemmingen in diesem und im nächsten Jahr neue Baugebiete ausweisen. Was die Menschen vor Ort dazu sagen.

Den Traum vom Eigenheim kann man in Nördlingen in der Kernstadt derzeit nur schwer verwirklichen. Die Stadt bietet aktuell keine Bauplätze an, Bauwillige sind auf Privatverkäufe angewiesen. In den Stadtteilen sieht die Sache schon anders aus.

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Wie Kämmerer Bernhard Kugler auf Anfrage der Rieser Nachrichten mitteilt, stehen im Moment in Dürrenzimmern neun, in Grosselfingen sieben, in Löpsingen zwei und in Pfäfflingen vier Bauplätze zur Verfügung. Und weitere Baugebiete sollen in diesem und im nächsten Jahr entstehen.

Beispielsweise in Löpsingen, wo bis Ende 2021 hinter dem Gebiet „In der Breite“ in Richtung Wallerstein weitere Plätze erschlossen werden sollen. Wie Kugler sagt, sind die Grundstücksverhandlungen bereits abgeschlossen. Das Gebiet sei rund 3,6 Hektar groß. Bislang liege noch keine Planung vor, die geschätzte Bauplatzzahl betrage insgesamt circa 40. Im Stadtteil, so berichtet Ortssprecherin Gudrun Gebert-Löfflad, werde es sehr positiv gesehen, dass es in Sachen Bauplätze weitergehe: „Wir möchten gerne junge Leute im Dorf halten.“ Leider seien die finanziellen Anreize, im Kernort etwas umzubauen, nicht sonderlich attraktiv: „Was da angeboten wird, ist lächerlich.“ Und wer wirklich ein eigenes Haus haben möchte, der müsse eben in die Siedlung ausweichen.

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Es soll laut der Ortssprecherin auch kleinere Bauplätze geben

Die Ortssprecherin geht davon aus, dass das Gebiet in zwei Bauabschnitten realisiert wird. Sie möchte es so gestalten, dass auch kleinere Plätze mit rund 600 Quadratmetern angeboten werden – für diejenigen, deren Budget eben nicht so groß ist. Bauwillige gebe es in Löpsingen. Und man habe gute Erfahrungen mit Zugezogenen gemacht. Es gebe ja immer die Sorge, dass die sich nicht ins Vereins- und Dorfleben integrieren könnten. Doch in Löpsingen sei das nicht der Fall gewesen: „Wir haben Glück gehabt.“

In Kleinerdlingen soll ebenfalls bis Ende 2021 das Baugebiet „Westlich des Johanniterschlosses“ erschlossen werden. Angestrebt sei eine Größe von 3,2 Hektar, teilt Kämmerer Bernhard Kugler mit. Der Grunderwerb sei allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Ortssprecher Marcus Sienz sagt, die Kleinerdlinger stünden dem neuen Baugebiet eher skeptisch gegenüber. Zum einen, weil die Zufahrt nur über den Kapellenweg erfolge, was Anwohner kritisch sehen würden. Zudem sei das Gebiet eigentlich einen Tick zu groß für den derzeitigen Bedarf vor Ort.

In Kleinerdlingen denkt man schon an die nächste Generation

Und wenn jetzt alle Plätze verkauft werden – auch an Nicht-Kleinerdlinger – was sei dann in einigen Jahren, wenn die Jüngeren im Stadtteil bauen wollten? Man sei nicht gegen Zugezogene, betont Sienz. Doch auch die nächste Generation aus Kleinerdlingen solle die Möglichkeit haben, im Dorf ein Eigenheim zu errichten. Aktuell gebe es nur eine Handvoll Bauinteressenten aus Kleinerdlingen.

Bereits Ende 2020 soll das neue Wohngebiet „Südlich der Hochstraße“ in Nähermemmingen fertig erschlossen sein. Kämmerer Kugler erklärt, dass auf einer Fläche von 2,3 Hektar 26 Bauplätze geplant seien. Die Fläche befindet sich von Nördlingen kommend auf der linken Seite – gegenüber dem bisherigen neuen Baugebiet. Ortssprecher Hans Weng war gestern telefonisch nicht erreichbar. Im Investitionsprogramm der Stadt Nördlingen sind laut Kämmerer Kugler für die kommenden Jahre weitere neue Baugebiete vorgesehen: in der Kernstadt der „Wohnpark Ost“ südlich des Saubrunnens, in Holheim, Schmähingen und Herkheim.

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