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Oettingen

11.10.2017

Pflegepersonal mit erheblichen Überstunden

Das Oettinger Krankenhaus stellt die medizinische Grund- und Notfallversorgung im Nordries und angrenzenden Mittelfranken sicher. Dies müsse laut dem Förderverein auch in Zukunft so bleiben.
Bild: Peter Tippl

Der Förderverein des Oettinger Krankenhaus zieht Bilanz. Beim Punkt „Wünsche und Anträge“ gab es eine rege Diskussion.

„Sich stark machen“ für die Donau-Ries Klinik Oettingen forderte Ursula Straka eindringlich bei der Jahresversammlung der Gesellschaft zur Förderung des Oettinger Krankenhauses. Die Stadt- und Kreisrätin verwies auf den Gründungsgedanken des Fördervereins mit Erhalt und Stärkung des Krankenhauses und auf den Beschluss des Verwaltungsrats des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) zur Schaffung von 20 neuen Stellen, die sich auch in Oettingen niederschlagen müssten.

Diskutiert wurde an diesem Abend unter anderem über die Pflegesituation und Ausstattung am Standort Oettingen. Petra Wagner begrüßte Beiräte, Mitglieder und Dr. Helmut Kern vom Krankenhaus Oettingen. Sie hieß auch Kerstin Lißmann und Christoph Hirle vom „GesundheitsCenter“ Oettingen willkommen, die zum Thema „Bewusste Bewegung“ referierten. Angenommen und mit großem Erfolg umgesetzt wurde laut Wagner der Wunsch nach einem Nikolausnachmittag im Krankenhaus. Im Foyer der Einrichtung wurden die Patienten mit kleinen Päckchen beschenkt und vom Personal speziell auf die Patienten zugeschnitten Verse und Geschichten vorbereitet.

Petra Wagner führte vor dem Kassenbericht von Petra Zitterbart an, dass die erwirtschafteten Erlöse aus den Veranstaltungen und den Mitgliedsbeiträgen zur Beschaffung eines „Bettfahrrads“, einem Bewegungstrainer für die liegenden Patienten, für den Kauf von Liederbüchern und Steppbrettern für den Reha-Bereich verwendet wurden. Für Wagner ein weiterer Mosaikstein bei den Spezialgebieten „Weaning“ und der geriatrischen Reha. Bittner, er hatte mit Gerhard Abtmayr die Kasse geprüft, führte Entlastung herbei und lobte die übersichtliche Führung.

Vortrag des „GesundheitsCenters“ Oettingen

Beim Punkt „Wünsche und Anträge“ entspannte sich eine rege Diskussion über die Personal- und Sachausstattung am Krankenhaus Oettingen. Auch in Oettingen seien, so wurde bekannt, erhebliche Überstunden im Pflegebereich aufgelaufen, die ärztliche Besetzung und Ausstattung sei zufriedenstellend bis „aufstockungsfähig“. Beim digitalen Röntgenverfahren der Computertomografie werden ab kommendem Jahr reduzierte Bereitschaftsdienste zur Verfügung stehen. Überlegenswert wäre laut Beirätin Annemarie Leigart ein Besuchsdienst für Patienten, deren Angehörige in weiter Entfernung wohnen. Spontan fanden sich keine Unterstützer. Bürgermeisterin Wagner dankte für die rege Diskussion, wird die Anliegen aufnehmen und leitete über zum Vortrag des „GesundheitsCenters“ Oettingen. Reha-Sport sei deren originäre Aufgabe mit 20 Kursen wöchentlich, so Kerstin Lißmann, eng werde mit den Ärzten, dem Krankenhaus und den Krankenkassen zusammengearbeitet.

Lißmann und Hirle stellten ihre Ansatzpunkte für Rücken und Gelenke, für Abnehmen und Ernährung und für Figur- und Muskeltraining vor und beschrieben ihr Motto mit „ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe“.

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