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24.03.2009

Umgehung soll noch heuer befahrbar sein

Munningen (bs) - Am 18. April ist nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes Augsburg der Spatenstich für die neue Umgehungsstraße der Gemeinde Munningen im Zuge der Staatsstraße 2221 geplant. Die Umfahrung hat eine Länge von 3,2 Kilometern und führt westlich am Ort vorbei. Bezahlt wird sie von der Kommune selbst. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, wovon 0,5 Millionen auf den Grunderwerb entfallen.

Üblicherweise kommt der Freistaat Bayern für den Bau von Staatsstraßen auf. Im Fall Munningen verhält sich dies anders. Hier ist die Gemeinde "kommunaler Sonderbaulastträger", was bedeutet, dass die Kommune mit hoher staatlicher Förderung (hier rund 80 Prozent) die Baukosten übernimmt. Der Grund für diese Konstellation: Würde die Kommune nicht die Kosten übernehmen, wäre die Trasse auf "absehbare Zeit" nicht realisierbar, erklärt Bauoberrat Bernd Hager vom Staatlichen Bauamt. Im offiziellen bayerischen Staatsstraßenausbauplan sei die Umgehung nämlich nicht enthalten.

Rund 300 Meter vor der Ortseinfahrt, wo künftig die Kreisstraße DON 17 von der Bundesstraße 466 (Nördlingen-Oettingen) und die neue Umfahrung aufeinandertreffen, wird ein Kreisverkehr gebaut.

"Bei optimalem Verlauf der Baustelle kann noch 2009 mit einer Verkehrsfreigabe gerechnet werden", gibt sich Bauoberrat Hager optimistisch.

Umgehung soll noch heuer befahrbar sein

Die Ortsdurchfahrt Munningens wird Hager zufolge nach Fertigstellung der Umfahrung zu einer Gemeindestraße heruntergestuft, ebenso wie der kurze Abschnitt vom Kreisverkehr zur Ortseinfahrt.

Verbindungsstück wird auch ausgebaut

Vermutlich einige Wochen später wird der Landkreis Donau-Ries mit dem Ausbau des Teilstückes der DON 17 von der B 466 bis zum neuen Kreisverkehr in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt beginnen.

Wie Hans Kaltner, Leiter der Tiefbauverwaltung im Landratsamt in Donauwörth, gestern auf Anfrage unserer Zeitung sagte, werde der Bau der "neuen" DON 17 bestandsorientiert erfolgen. Soll heißen: Im Prinzip wird die neue Trasse so verlaufen wie die bestehende; also nicht in gerader Richtung nach Munningen, sondern mit einer entsprechenden "Kurvigkeit" (so der Fachjargon).

Diese 1,3 Kilometer werden laut Kaltner etwa 800 000 Euro verschlingen. Die staatliche Förderung liege bei rund 45 Prozent.

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