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Etat

22.06.2019

Wofür Ehingen Geld ausgibt

Größter Posten bei den Ausgaben der Gemeinde Ehingen in diesem Jahr ist die Restfinanzierung der Erweiterung des Kindergartens.
Bild: Mack

Der Gemeinderat verabschiedet den Haushalt für dieses Jahr. Keine neuen Schulden

Ohne Diskussion hat der Gemeinderat Ehingen den Haushalt für das Jahr 2019 verabschiedet. Es gab auch keine Gegenstimmen. Der Etat hat ein Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro. Der Verwaltungsteil umfasst 1,3 Millionen Euro. Im Vermögensetat stehen 1,14 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung. Unverändert bleiben die Hebesätze für die Grundsteuern A (500 Prozentpunkten) und B (420). Der Gewerbesteuer-Hebesatz liegt bei 350.

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Größter Ausgabeposten ist die Restfinanzierung der Kindergartenerweiterung mit 353000 Euro. Demgegenüber stehen staatliche Zuschüsse von 277600 Euro. 260000 Euro stehen für den Erwerb von Grundstücken für die Baugebiete in Ehingen (111000 Euro) und Belzheim (150000 Euro) zur Verfügung. Für die Erstellung eines Kanalkatasters im gesamten Gemeindegebiet sind 250000 Euro eingeplant. Die Zahlungen an den Schulverband Oettingen für Umlagen und Schuldendienst belaufen sich auf 98900 Euro. Rund 60000 Euro sind für Straßen- und Brückensanierungen im Gemeindebereich angesetzt.

Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. Allerdings müssen 391000 Euro aus der allgemeinen Rücklage entnommen werden, um den Haushalt auszugleichen. Zudem wird ein Überschuss von 281000 Euro aus dem Verwaltungsetat an den Vermögenshaushalt zugeführt. Die Einnahmen aus der Einkommensteuerbeteiligung betragen 473000 Euro. Die Schlüsselzuweisungen des Staates erhöhen sich auf 319000 Euro (2018: 295000 Euro).

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Der Schuldenstand der Kommune ist zum Jahresende mit 127223 Euro berechnet. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 158,83 Euro). Bürgermeister Erhard Michel nannte als Ziel der künftigen Finanzpolitik, möglichst viele Rücklagen für die Dorferneuerung zu bilden. Für dieses Großvorhaben sind in der mittelfristigen Finanzplanung im kommenden Jahr 100000 Euro, 2021 rund 300000 Euro und 2022 rund 500000 Euro eingestellt.

Zugestimmt hat der Gemeinderat einem Antrag eines Landwirts aus dem Ortsteil Belzheim, eine auf seinem privaten Ackergrundstück verlaufene Wasserleitung tiefer legen zu dürfen, um den Acker besser bewirtschaften zu können. Die Kosten trägt der Landwirt selbst.

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