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Hohenaltheim: Bundesfreiwillige für den Kindergarten Hohenaltheim

Hohenaltheim

Bundesfreiwillige für den Kindergarten Hohenaltheim

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    In Hohenaltheim sollen die Kindergärtnerinnen in Zukunft mehr Unterstützung bekommen.
    In Hohenaltheim sollen die Kindergärtnerinnen in Zukunft mehr Unterstützung bekommen. Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

    Ab und zu bräuchten sie schon "mehr Hilfe", hätten sie ihm anvertraut, denn trotz guter Stundenaufteilung käme es an manchen Tagen im Kindergarten Hohenaltheim zu personellen Engpässen. Das Team aus drei Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin bestehe überdies selbst aus Müttern, deren Nachwuchs überwiegend noch schulpflichtig sei, erklärt der Bürgermeister der Gemeinde, Armin Sporys. Diese "Hilfe" erachtet auch der Gemeinderat als notwendig – aber in welcher Gestalt? Über die Beantragung einer Stelle, entweder für einen Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdi) oder für eine Assistenzkraft, hat der Rat in seiner Montagssitzung abgestimmt.

    23 Kinder befinden sich derzeit in der Obhut der Hohenaltheimer Kindergärtnerinnen, eines davon im Krippenalter. Diese Kinder unter drei Jahren erforderten einen weitaus höheren Aufwand für die Fachkräfte, erklärt Sporys – und das Jahr 2023 habe sich bisher als geburtenstark gezeigt. Es gebe zwar Platz für 30 Kinder in Hohenaltheim, in zwei Jahren seien darunter aber vermehrt Krippenkinder und damit Belastung für das Personal zu erwarten.

    Assistenzkraft oder Bundesfreiwilliger?

    Bis Ende 2024 wäre hier die Bayerische Staatsregierung zur Stelle: Ein Programm übernehme die Entgeltkosten für eine Assistenzkraft, erklärt Sporys, der Gemeinde blieben lediglich die Lohnnebenkosten. Der Gemeinderat habe das jedoch kritisch gesehen. Zum einen lägen bei einer befristeten Kraft mit zehn Wochenstunden die Lohnnebenkosten jährlich bei rund 2465 Euro, die die Gemeinde tragen muss. Zum anderen sei eine Verlängerung der Förderung über 2024 hinaus unklar – "eher abgeneigt" habe sich der Rat daher geschlossen dagegen entschieden.

    Eine oder einen Bundesfreiwilligen unter 27 Jahren hingegen könne die Gemeinde 39 Stunden in der Woche, abzüglich 43 Tage für Urlaub und Seminare, vollbeschäftigen, so Sporys. Die Kosten beliefen sich mit 5520 Euro nur etwa auf halber Höhe derer für eine Assistenzkraft in Vollzeit, über 27-jährige Freiwillige dürften darüber hinaus auch in Teilzeit arbeiten. Einstimmig entschied der Gemeinderat, eine Bufdi-Stelle zu beantragen. Ob gleich für das kommende Jahr ein Bufdi beantragt werde, macht der Bürgermeister abhängig von den Ergebnissen einer Umfrage über die künftige Betreuungs-Nachfrage in der Gemeinde.

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