Fußball-Vorschau

02.10.2015

Anlaufprobleme nach dem Abstieg

Das Familienduell Gerald Wenzel (als Harburger Trainer) gegen Sohn Tobias Wenzel (als Donauwörther Kapitän) war das vorerst letzte Kreisliga-Spiel für den Coach der Burgstädter. Nach der 0:1-Niederlage zogen die TSV-Verantwortlichen die Konsequenzen aus dem schwachen Saisonstart und entließen den Trainer.
Bild: Szilvia Izsó

Holzkirchen hängt hinter den Erwartungen zurück. Gegner TSV Harburg hat dem Trainer gekündigt

Kreisliga Nord: SV Holzkirchen – TSV Harburg. – Der SV Holzkirchen beweist derzeit, dass es für einen Absteiger schwierig in einer neuen Klasse ist. So hänge man noch weit hinter den Erwartungen zurück, sagt denn auch SVH-Abteilungsleiter Robert Stolz. Der sieht die Gründe darin, dass einige Spieler die Kreisliga zu locker angegangen hätten. „Spätestens jetzt muss jedem klar sein, dass wir wieder mehr Leidenschaft auf den Platz bringen müssen“, weiß Stolz. Bisher habe man es den Gegnern zu leicht gemacht, in Führung zu gehen und danach verunsichert agiert. Der Schock über den erneuten Kreuzbandriss von Klaus Altenburger habe sein übriges beigetragen. Um aus der schlechten Situation zu kommen, trainiere das Team zumindest hart und mit guter Stimmung. Jetzt gelte es aber endlich wieder einmal über die volle Spielzeit eine geschlossene Leistung zu bringen, so Stolz.

Vom Gegner Harburg gibt es die brandneue Nachricht, dass man sich von Trainer Gerald Wenzel im beiderseitigen Einvernehmen getrennt hat. Als Interimslösung für erste und zweite Mannschaft wurde dafür ein Trainerstab aus Sascha Jöckel, Heiko Förg und Hans Leimer gebildet. Wenzel hatte den TSV nach der Sommerpause übernommen, musste aber ohne Mugrauer, Kola, Kovacs, Böhm, Jessberger und Marin auskommen. Dadurch relativierte sich das Saisonziel gleich wieder auf den Klassenerhalt, sagt Abteilungsleiter Jakobus Höckner. Derzeit steht der TSV bereits wieder auf einem Abstiegsrang. In Holzkirchen spielte Harburg zuletzt im September 2012 und gewann 3:1. Diesmal fehlen dem neuen Trainergespann Markus Kosok und Konstantinos Karagiannis, während Matthias Härtle (nach Grippe) und Christian Stelzenmüller (nach Fußbeschwerden) wieder dazu kommen.

Kreisklasse Nord 1: SV Niederhofen/Ehingen - TSV Hainsfarth. – „Nach der Auftaktniederlage in Alerheim haben wir fünf Spiele nicht verloren und elf Punkte geholt, da wir unsere Defensive stabilisierten“, sagt TSV-Trainer Georg Gebele. Dazu gehöre vor Keeper Maximilian Jung die Viererkette Nico Härtle, Kevin Berger, Michael Seitz und Hannes Sitta sowie die beiden „Sechser“ Martin Hoffmann und Nico Leister. Allerdings standen zuletzt gegen Gundelsheim mit dem verletzten Nico Leister und Urlauber Andre Gebele zwei wichtige Spieler nicht zur Verfügung und prompt habe es trotz Überlegenheit und Führung nur ein Remis gegeben. Auch mit Niederhofen/Ehingen habe man es nun mit einer kompakten und kampfstarken Mannschaft zu tun, bei der man vorletzte Saison ein glückliches 0:0 erreichte, erinnert sich der Coach. Da der SVNE erst vergangenen Sonntag seinen ersten Dreier einfuhr, wird er nun im Derby mit aller Macht versuchen, auch seinen ersten Heimsieg zu schaffen, befürchtet Gebele. Aber er ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft mit der nötigen Einstellung dort auch bestehen könne, zumal die zuletzt Fehlenden wohl wieder dabei sein werden.

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A-Klasse Nord: SV Grosselfingen – SV Otting. – „Gegen Otting waren es meist knappe und spannende Spiele“, erinnert sich Grosselfingens Fußballchef Michael Mühlbacher. In Otting verlor man im Vorjahr nach 0:2-Rückstand und 3:2-Führung noch 3:4. Zu Hause gewann der SVG dann 2:1. „Der SVO ist immer ein unbequemer Gegner, der bis zum Schlusspfiff kämpft“, weiß Mühlbacher noch. Dies mache das kommende Kellerduell nicht leichter. Nichtsdestotrotz wolle und müsse man dieses Spiel gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenmitte zu schaffen. Fehlen werde Benjamin Schön und hinter dem Einsatz von Manuel Steinle stehe noch ein Fragezeichen.

B-Klasse Nord: FC Nordries – SV Brachstadt/Oppertshofen. – Zum Kirchweihspiel erwartet der Tabellenzweite in Fremdingen den Verfolger Brachstadt-Oppertshofen. Dabei kann Trainer Sven Rothbauer aus der langen Verletzten- und Abwesenheitsliste zumindest wieder auf Kai Sandmeyer und Tobias Lutz zurückgreifen.

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