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Ausdauersport

11.09.2019

Der Oettinger Forst ist voller Hindernisse...

Mit Kraft rüberhangeln oder ab ins Wasser – das sind die Alternativen an diesem Hindernis.
Bild: Peter Tippl

Am Wochenende findet in Wassertrüdingen bereits die sechste Auflage des „Tough Mudder“ Süddeutschland statt. Dazu werden rund 13000 Teilnehmer erwartet

„Auf in den Schlamm“ heißt es am Wochenende im Oettinger Forst, denn die „Mudder“ kommen. Auf dem Parkplatz der Gartenschau in Wassertrüdingen ist Start- und Zielpunkt für die sechste Auflage von „Tough Mudder“ Süddeutschland. Für die beiden Veranstaltungstage am Samstag, 14. September, und Sonntag, 15. September, wird mit einer Teilnehmerzahl von etwa 13000 „Mudder“ gerechnet.

Die Gartenschau der Heimatschätze ist vorbei und schon wird in der Hesselbergstadt der nächste Ansturm erwartet. Im Jahr 2014 fand erstmals am Start- und Zielpunkt Wassertrüdingen im angrenzenden Bereich des Oettinger Forsts „Tough Mudder“ mit rund 5000 Teilnehmern statt, worunter sich damals niemand in der Region etwas vorstellen konnte. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung als Gemeinschaftserlebnis für die Teilnehmer und die Stadt etabliert und viele Zuschauer strömen auf den ausgewiesenen Besucherwegen, die auch in diesem Jahr wieder mit blauen Schildern gekennzeichnet sind. Vor etwa zehn Jahren wurde diese Art extremer Hindernislauf in Amerika mit 4500 Teilnehmern gestartet, in diesem Jahr wurde laut dem Veranstalter die weltweite Teilnehmerzahl von 2,5 Millionen „Mudder“ überschritten. Vor sechs Jahren schwappte die Welle nach Deutschland und bereits ein Jahr später waren Wassertrüdingen und der Oettinger Forst Austragungsort für „Tough Mudder“ Süddeutschland.

Teilnehmer aus dem gesamten südeuropäischen Raum strömen nach Wassertrüdingen. So auch in diesem Jahr mit etwa 13000 Teilnehmern; 10000 davon stellen sich dem „Tough Mudder Classic“ mit einem 16 Kilometer langen Rundkurs und 25 Hindernissen. Für die kurze Distanz mit fünf Kilometern und 13 Hindernissen haben sich etwa 3000 Teilnehmer angemeldet. Zehn neue Hindernisse hat sich der Veranstalter ausgedacht und die bekannten Herausforderungen „Funky Monkey“ oder „Arctic Enema“ mit vier Grad kaltem Eiswasser, der zu erklimmende „Everest“ und die kurz vor dem Zieleinlaut platzierte „Electroshock Therapy“ sind ebenfalls aufgebaut. Das „Mudder Village“ mit Start und Ziel befindet sich gegenüber des Großparkplatzes vom Gartenschaugelände, die Strecke verläuft entlang des Wörnitzparks und führt über die Forstbrücke auf den Rundkurs in den Oettinger Forst. Am Rückweg müssen die Teilnehmer durch die Wörnitz schwimmen. Die erste Starterwelle, es werden Blöcke zwischen 50 und 100 Startern gebildet, geht am Samstag, 14. September, ab 7.45 Uhr bis etwa 14.30 Uhr auf die Strecke. Am Sonntag kann ab 8 Uhr bis 14 Uhr gestartet werden.

Parkflächen sind wie bei der Gartenschau auf dem Großparkplatz und auf den angrenzenden Wiesenflächen vorhanden. Die Zufahrt wurde ähnlich der Gartenschau mit Abzweig an der Staatsstraße bei der Hertleinsmühle geregelt, die Ausfahrt wird über den Flurbereinigungsweg bis zur Abzweigung nach Geilsheim geführt. Der reguläre Weg zur Kläranlage bleibt gesperrt. Die Strecke für Zuschauer im Oettinger Forst ist ausgeschildert. Die Eintrittspreise für das Festivalgelände betragen an der Tageskasse 15 Euro, Vorverkauf im Internet zehn Euro. An Ständen werden Essen und Getränke angeboten. Dazu gibt es verschiedene Mitmachangebote. Die Zuschauer sind direkt an den Teilnehmern dran.

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