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Basketball

19.03.2021

Die vorletzte Chance für die Angels auf einen Play-Off-Platz

„Shooter Schlüter“ wird sie genannt: Die Nationalspielerin Anneke Schlüter in Diensten der XCYDE Angels muss am Sonntag ihre kompletten Wurfkünste auspacken, wollen ihre Angels doch noch in die Play-offs einziehen.
Foto: Martin Fürleger

Einen Sieg brauchen die XCYDE Angels noch, um doch noch in die Play-offs einzuziehen. Die Aufgabe am Sonntag gegen Herne scheint dabei die einfachere.

Sich vorzeitig stressfrei für Play-offs qualifizieren? Nicht mit den Angels. Es würde auch nicht zu dieser verrückten Saison passen, wenn man das Ziel Play-off-Platz jetzt so einfach erreichen würde. Nein, da muss schon wieder das ganze Paket an Nerven, Schweiß und Mühe her. Noch liegt man auf dem angestrebten Tabellenplatz acht, vor den punktgleichen Hallenserinnen und Saarlouiserinnen, aber nur, weil man selber weniger Spiele absolviert hat als diese. Verlieren die Rieserinnen aber die beiden noch ausstehenden Partien gegen Herne und Keltern, rutschen sie nach Toreschluss hinter Halle auf Platz neun und damit raus aus den Play-off-Rängen, weil gegen Halle beide Matches verlorengingen, eines davon dramatisch nach Verlängerung.

Also: vorletzter Matchball. Am Sonntag treffen die XCYDE Angels in ihrer vorletzten Partie auf den Herner TC und die Partie wird sicher keine leichte Aufgabe für die Nördlingerinnen. Nach den beiden knappen und ärgerlichen Niederlagen gegen Marburg und Wasserburg heißt es wieder einmal aufstehen und weitermachen. Wieder einmal sind die Angels Underdog und der Favorit scheint haushoch überlegen.

Noch brauchen die Nördlinger Angels einen Sieg für die Play-offs

Auch für die Konkurrenten aus NRW verlief die Saison nicht reibungslos. Dennoch liegen sie mit nur fünf Niederlagen in 20 Spielen auf einem beeindruckenden dritten Platz und könnten die nur einen Punkt vor ihnen liegenden Wasserburger noch überholen. Ob sie das unbedingt wollen, ist die andere Frage. Statt gegen die „Nachbarn“ aus Osnabrück müsste der TC in den Play-offs dann die lange Reise nach Freiburg auf sich nehmen.

Ganz im Gegensatz zu den Gästen aus dem Ruhrpott konnten die Angels sich noch nicht für die Play-offs qualifizieren. Für einen Platz in der Runde der besten Acht brauchen die Rieserinnen noch einen Sieg aus ihren letzten beiden Spielen. Da das gegen Keltern ein Ding der Unmöglichkeit werden dürfte, sollten die zwei Punkte sinnvollerweise am morgigen Sonntag gegen Herne eingefahren werden. Der potenzielle Play-off-Gegner steht im Gegensatz zur Teilnahme schon fest. Mit den Rutronik Stars käme gleich im ersten Durchlauf eine echte Herausforderung auf die Schwaben zu.

Respect Leaphart ist bei den Nördlingerinnen in Topform

Dennoch möchte man den Sprung in die Play-offs unbedingt schaffen, denn was in dem Team um Trainer Tony Imreh steckt, konnte man am Mittwoch in Wasserburg über weite Strecken deutlich sehen. Auch im Hinspiel Anfang November beim Herner TC konnten die Nördlingerinnen über weite Strecken mithalten. Allerdings verbauten sie sich schon im ersten Viertel ein gutes Ergebnis und hatten am Ende das Nachsehen. Herausragende Spielerin beim TC ist nach wie vor die Serbin Kristina Topuzovic. Sie ist nicht nur beste Werferin ihres Teams, sondern holt auch noch die meisten Rebounds und glänzt mit ausgezeichneter Spielübersicht und etlichen Vorlagen für ihre Mitspielerinnen.

Bei den Angels präsentiert sich derzeit Respect Leaphart in Topform. Wenn sie und ihre Mannschaftskolleginnen am Wochenende an ihre ansehnliche Leistung anknüpfen können, haben die Angels durchaus Chancen auf einen Sieg in eigener Halle. Der kommende Heimspieltag steht wieder unter einem besonderen Motto. Am 21. März ist der Welt-Down-Syndrom-Tag, an dem mit verschiedenen Veranstaltungen auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird. Daran beteiligen sich dieses Jahr auch die Angels in Form von Fotos in den sozialen Netzwerken. Das vorletzte Saisonspiel (ohne Play-offs ...) kann morgen ab 16 Uhr auf sporttotal.tv verfolgt werden. (kge)

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