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Basketball

29.01.2019

Körbe waren Mangelware

TSV-Frauen gewinnen trotz arger Offensivschwächen

Am vergangenen Spieltag empfingen die Regionalliga-Frauen des TSV die Mannschaft aus Elsenfeld im Ries. Die Ausgangssituation für die Schwaben war ähnlich ungünstig wie in der Vorwoche gegen Chemnitz, denn wieder mussten aufgrund von Krankheit und Verletzung zahlreiche Leistungsträgerinnen pausieren.

Von Beginn an war das Spiel ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Für die Gastgeberinnen war es vor allem Stephanie Sachnovski, die sich nicht vom energischen Verteidigungsstil der Elsenfelderinnen beeindrucken ließ. Sie suchte zielstrebig den Weg zum Korb und holte immer wieder wichtige Offensivrebounds für ihr Team. Nach zehn gespielten Minuten lagen die Mädels von Trainerin Sandra Kempter knapp mit 13:15 zurück.

Im zweiten Viertel wurden Körbe zeitweise zur echten Rarität. Beide Mannschaften taten sich vor allem durch Ballverluste hervor, und es kam nur selten zu erfolgreichen Abschlüssen. Die Rieserinnen verteidigten nun aber sehr konstant und ließen kaum Punkte zu. Durch einen erfolgreichen Dreipunktwurf von Isabella Schenk konnte man schließlich die Führung übernehmen und ging mit einer knappen 24:23-Führung in die Halbzeit.

Auch nach der Pause verwandelte sich die Partie nicht gerade in ein Offensivspektakel. Die junge Nördlinger Mannschaft ließ viele einfache Punkte liegen und man hatte das Gefühl, dass es mehr vergebene Chancen als verwandelte Körbe zu sehen gab. Da jedoch auch die Gäste kein bisschen erfolgreicher im Abschluss waren, wurde das Spiel immer mehr zu einem Defensivkampf, in dem auf beiden Seiten fleißig gefoult wurde. Das Ergebnis von 34:33 vor den entscheidenden zehn Minuten kam eher wie ein Halbzeitstand daher und ließ für das letzte Viertel noch alles offen.

Der Nördlinger Vorsprung schwankte in den letzten zehn Minuten meist zwischen einem und drei Zählern und man versuchte alles, um die Elsenfelderinnen nicht die Oberhand gewinnen zu lassen. Besonders Anna Rappenegger verteidigte die beste Dreierwerferin und Topscorerin der Gäste sehr engagiert und zeigte wieder einmal, dass sie in der Regionalliga angekommen ist. Sie musste gegen die körperlich überlegenen Gäste zwar immer wieder einstecken, ließ sich allerdings nicht abschütteln und war ihrem Team damit eine sehr große Hilfe. Aufgrund einer eher mäßigen Freiwurfausbeute in den Schlussminuten machten es die Nördlingerinnen am Ende zwar noch einmal unnötig spannend, konnten aber letztlich doch einen 46:43-Sieg davontragen. (kge)

TSV Nördlingen I. Schenk (9/2 Dreier), Rappenegger (4), Szittya (3/1), Wittig (2), Keller (3), Modrzik, Sredl (6), Gerstmeyr (10), Sachnovski (9)

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