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Lauftreff

30.04.2019

Unterwegs in den Metropolen der Welt

Kurz vor dem Start vor der Messe Hamburg (von links): Steffen Brenner, Carina Kienle, Daniela Gaag und Markus Wagner.
Bild: Gaag

Ausdauersportler des TSV Nördlingen sind bei den legendären Marathonläufen in Hamburg und London am Start. Dabei erzielen die Teilnehmer aus der Region mehrere persönliche Bestzeiten

Bereits zum 34. Mal fand am vergangenen Sonntag der Haspa-Hamburg-Marathon statt. Der Hamburg-Marathon ist einer der schönsten Stadtmarathons Deutschlands. Vom Start an der Messe Hamburg ging es vorbei an vielen Hamburger Sehenswürdigkeiten, unter anderen dem Heinrich-Hertz-Turm (Fernsehturm), den Landungsbrücken, der Außenalster, der Reeperbahn, dem Botanischen Garten (dem größten Europas) und der Elbphilharmonie in Sichtweite.

Bei Dauerregen sind zwei Äthiopier die Schnellsten

Rund 14 000 Marathonläufer und 6500 Staffelläufer wurden um 9.30 Uhr bei Dauerregen auf die Strecke geschickt. Es gewann der Äthiopier Tadu Abate in 2:08:26 Stunden, nur eine Sekunde vor seinem Landsmann Abshero. Schnellste Frau war Dibabe Kuma, ebenfalls aus Äthiopien, in 2:24:42 Std. vor der Kenianerin Magdalein Masai in 2:26:04 Std. Bester deutscher Läufer war Frank Schauer, der in 2:16:55 die Ziellinie überquerte, schnellste deutsche Frau die Münchnerin Thea Heim, die bei ihrem ersten Marathon in 2:36:00 Std. das Ziel erreichte.

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Unter den Finishern des diesjährigen Regenlaufs waren auch vier Läuferinnen und Läufer des TSV Nördlingen, die in folgenden Zeiten das Ziel erreichten: Steffen Brenner 3:29:09 Std. (persönliche Bestzeit), Carina Kienle 3:37:39 (persönliche Bestzeit), Daniela Gaag 3:54:13 Std. (ihr erster Marathon) und Markus Wagner 4:01:31. Weitere Ergebnisse unter www.haspa-hamburg-marathon.de.

Zeitgleich fand der London-Marathon, mit rund 55 000 Anmeldungen der größte Marathon Europas, statt. Er gehört zu den „World Marathon Majors“. Zu dem riesigen Event in der Hauptstadt Großbritanniens werden nur rund sieben Prozent der Startplätze an Ausländer vergeben. Viele zum Teil phantasiereich kostümierte Spendenläufer sammelten Geld für verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen.

Nach dem Start im Greenwich Park ging es vorbei an zahlreichen weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie Tower of London, den Houses of Parliament mit Big Ben und Westminster Abbey, der Themse entlang über die Tower Bridge zum Ziel am Buckingham Palace im St. James Park.

Bei kühlen, jedoch wesentlich besseren Bedingungen als in Hamburg nahm an der gut 42 Kilometer langen „Sightseeingtour“ auch Dorothea Gaudernack vom TSV Nördlingen teil. Sie erreichte das Ziel ebenfalls in neuer persönlicher Bestzeit von 3:31:42 Std..

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