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Bayernliga-Halbzeitbilanz

07.12.2019

Zum Saisonziel fehlen momentan elf Punkte

Ernste Minen der TSV-Trainer beim 1:1 in Pullach (von links): Andreas Schröter, Daniel Kerscher und Andreas Langer.
Bild: Klaus Jais

Die wichtigsten Fakten zur Hinrunde des TSV Nördlingen

Zur Erinnerung: In der letzten Saison der Fußball-Bayernliga Süd reichten Sonthofen 38 Punkte nicht zum Klassenerhalt. Damals war es eine 17er-Liga, in der laufenden Saison sind es 18 Mannschaften und der TSV Nördlingen ging mit 13 Zählern in die Winterpause. Es sind im Frühjahr noch zwölf Spiele zu absolvieren, es werden somit noch 36 Punkte vergeben. Doch nur die kühnsten Optimisten glauben noch an den Klassenerhalt. Vom angestrebten Saisonziel, fünf Mannschaften hinter sich zu lassen, sind die Rieser aktuell elf Punkte entfernt. In Summe erreichten die Schützlinge von Trainer Andreas Schröter zwei Siege, sieben Remis und 13 Niederlagen.

22 verschiedene Spieler setzte der TSV-Coach ein. Alle 22 Spiele bestritt nur Alexander Schröter, je einmal fehlten Nicolai Geiß und Michael Meir. In Minuten gerechnet stand Geiß am längsten auf dem Platz (1869 Minuten), gefolgt von Alexander Schröter (1849), Daniel Holzmann (1786) und Marco Haller (1710). Am häufigsten eingewechselt wurden Leon Dammer (achtmal) und Michael Meir (siebenmal). Am häufigsten ausgewechselt wurden Michael Meir (zehnmal) und Philipp Buser (achtmal).

Die 24 erzielten Tore verteilen sich auf nur sieben Spieler: Philipp Buser (7 Tore), Marco Haller (6), Alexander Schröter (4), Daniel Holzmann (3), Michael Meir (2), Jonathan Grimm und Manuel Meyer (je 1). TSV-Torhüter André Behrens konnte bisher zwei Elfmeter parieren. Marco Haller verwandelte fünf Elfmeter, einen davon im Nachschuss. Er ist damit der erfolgreichste Elfmeterschütze der Liga.

Zum Saisonziel fehlen momentan elf Punkte

Die meisten Heimpunkte holte Wasserburg (31). Der TSV Nördlingen kam im Gerd-Müller-Stadion auf nur sieben Punkte. In der reinen Auswärtstabelle führt der FC Pipinsried mit 31 Punkten. Der TSV Nördlingen ist hier nur Vorletzter mit sechs Punkten. In der Fairness-tabelle liegen die Rieser in der unteren Hälfte. 72 gelbe Karten und eine gelb-rote bedeuten letztlich den elften Platz.

Noch besser platziert sind die Grünhemden in der Zuschauertabelle. Im Schnitt waren es 452 Zuschauer (Platz sechs) im Gerd-Müller-Stadion. Aufsteiger TSV Wasserburg liegt mit durchschnittlich 711 Zuschauern an erster Stelle. Im letzten Stadionheft bedankte sich Cheftrainer Andreas Schröter „für die außergewöhnlich treue und zahlreiche Unterstützung unserer Herrenmannschaften“.

Bereits ein Drittel der Vereine haben inzwischen einen anderen Trainer als noch zu Saisonbeginn. Ein Trainerwechsel scheint beim TSV Nördlingen kein Thema zu sein. Nur die Zuschauer bei den Heimspielen kritisieren die eine oder andere Aufstellung oder können Ein- und Auswechslungen nicht nachvollziehen. „Unsere durchwachsenen Leistungen im bisherigen Bayernligaverlauf brachten uns bis heute nur den letzten Tabellenplatz ein“, so Coach Schröter im letzten Stadionheft.

Er lobt auch „den immer stärker werdenden Charakter des Bayernligakaders“ und sagt: „Hieraus lässt sich nicht nur der Glaube, sondern auch die persönlichen und mannschaftlichen Fähigkeiten meiner Spieler ableiten.“ Abteilungsleiter Andreas Langer erinnert „trotz aller sportlichen Talfahrt in der Vorrunde 2019“ an die Erfolge des zurückliegenden Jahres: Man dürfe nicht vergessen, wie letztlich ungefährdet die Mannschaft im ersten Halbjahr den Klassenerhalt in der Bayernliga Süd geschafft habe. In der Abteilung Fußball werde man alles dafür tun, um in der Rückrunde 2020 die vorhandene Chance auf die Relegation am Leben zu erhalten.

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