Newsticker

Vertagung: EU bringt noch kein Corona-Rettungspaket zustande
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. 35-Jähriger in Ritterrüstung verletzt mit Schwert einen Mann

Kreis Karlsruhe

26.03.2020

35-Jähriger in Ritterrüstung verletzt mit Schwert einen Mann

Ein Mann in Ritterrüstung hat einen 29-Jährigen verletzt.
Bild: Vinschgau Marketing/Frieder Blickle, dpa (Symbolbild)

Nach einem Streit mit mehreren Hausbewohnern in Kraichtal tauchte ein Mann in einer Ritterrüstung auf und bedrohte sogar die Polizei mit seinem Schwert.

Beim Versuch in ein Haus in Kraichtal (Kreis Karlsruhe) einzudringen, hat ein 35-Jähriger in Ritterrüstung einen Bewohner mit seinem Schwert verletzt. Als Grund für die Aktion vermutete die Polizei nach Angaben vom Donnerstag einen Streit zwischen dem 35-Jährigen und den Hausbewohnern. 

Zunächst war der 35-Jährige in normaler Kleidung am Mittwochabend vor dem Haus erschienen. Nachdem er dort die Tür eingetreten hatte, randalierte er lautstark vor dem Haus. Dann verschwand er und tauchte später in seinem mittelalterlichen Kostüm auf, schreibt die Deutsche Presse-Agentur. Mit seinem Schwert stieß er durch den Glaseinsatz der Haustüre und verletzte dabei die Hand eines 29-jährigen Mannes, der hinter der Tür gestanden hatte.

Der Mann bedrohte auch die Polizei mit seinem Schwert

Als die Polizei eintraf, flüchtete der Täter aufs Nachbargrundstück und drohte den Beamten mit seinem Schwert. Er legte es erst ab, nachdem die Polizisten gewarnt hatten, ihre Schusswaffe zu gebrauchen. Auf der Fahrt ins Revier behauptete der 35-Jährige dann plötzlich, er sei an Corona erkrankt.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Daraufhin wurden die vier Beamten, die Kontakt zu ihm hatten, vom Dienst freigestellt. Die Gesundheitsbehörden wurden sofort eingeschaltet. Aus einem Krankenhaus wurde der 35-Jährige mittlerweile entlassen, eine Erkrankung an Corona gilt nach Polizeiangaben als unwahrscheinlich. Der Mann muss mit mehreren Strafanzeigen rechnen. (dpa)

Über alle Entwicklungen zum Coronavirus informieren wir Sie in unserem Live-Blog.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

 

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren