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ARD-Krimi
23.12.2013

Pressestimmen zum Tatort: "Allmächtig" - ein "Münchner Satansbraten"

Die Kommissare Franz Leitmayr (links) und Ivo Batic (Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec) nehmen im Münchner Tatort "Allmächtig" Fritz Kreininger (Matthias Lier) in den Schwitzkasten.
Foto: BR/hager moss film GmbH/Bernd Schuller

Im Münchner Tatort "Allmächtig" trifft Mord auf Trash-TV, Exorzismus auf Cybermobbing. Diesen "Tatort" hätte man sich sparen können, so kritische Meinungen. Die Pressestimmen.

faz.de: "Ein Satansbraten kommt selten allein. Solide Teufelei mit Zahlenspielerei: Im neuen Münchner "Tatort" sind die Spuren des Bösen gar nicht so schwer zu ermitteln. Es ist Batics und Leitmayrs sechsundsechzigster Fall. (...) Seit 1991 jagen die beiden gemeinsam Mördern hinterher, sind darüber grau geworden und miteinander verwachsen wie ein altes Ehepaar, bei denen einer die Sätze des anderen zu Ende spricht."

stern.de: "Münchner Satansbraten. Zwei Tage vor Heiligabend sendet das Erste einen "Tatort", in dem ein angehender Priester einen Reporter beim Exorzismus zu Tode quält. Das Thema ist gewagt - und der Krimi ist teuflisch gut."

Axt raus zur Medienschelte: grob gestrickte Medienkritik an der ARD

sueddeutsche.de: "Satan dreht Filmchen. Der schmierlappige Journalist Albert A. Anast lauert seinen Opfern auf in einer Geschichte, die so erwartbar ist wie plump. Denn schließlich: Journalisten rangieren im öffentlichen Ansehen sogar noch hinter "Tatort"-Drehbuchautoren. (...) Die meisten Münchner "Tatorte" sind Pflichtprogramm, diesen kann man sich sparen."

spiegel.de: "Axt raus zur Medienschelte. Der Münchner "Tatort" nimmt das tödliche Geschäft des Sensationsfernsehens ins Visier. Eine etwas grob gestrickte Medienkritik der ARD an den Mitbewerbern - die vom Regisseur jedoch mit feinen Spitzen gegen den eigenen Sender versehen wird."

Tatort: Ein Giftcocktail, der einen Krimi restlos plattmachen kann

abendzeitung.de: "Hier trifft sich Internet-Mobbing mit religiösem Wahn - ein Giftcocktail, der einen Krimi restlos plattmachen kann. Im „Tatort: Allmächtig“ werden niedere Instinkte entfesselt, wie sie sich sonst nur in anonymen Briefen offenbaren, wenn Hass sich austobt im Schutz des unsichtbaren Hinterhalts."

muenchner-merkur.de: "Klischeehaft bis zur Lächerlichkeit. (...) Mit einem Haufen Klischees hat sich der Münchner Tatort "Allmächtig" am Sonntag durch die Sendezeit gekämpft. Der Regisseur hatte keine Chance, aus diesem Buch einen guten Film zu machen. (...) Es ist schon unglaublich platt, was der Bayerische Rundfunk in "Allmächtig" seinen Zuschauern als "Realität" bietet."

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