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Bettina Wulff

12.09.2012

Eheprobleme: Bettina Wulff kritisiert ihren Mann

Bettina Wulff hat als First Lady viel ertragen müssen. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
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Bettina Wulff hat als First Lady viel ertragen müssen. F
Bild: Jörg Carstensen/Archiv dpa

Bettina Wulff erhebt Vorwürfe gegen ihre Gatten Christian Wulff: Jahrelang hätte sie ihre Bedürfnisse unterdrücken müssen. Das Ehepaar holte sich sogar therapeutische Hilfe.

Bettina Wulff zündet die zweite Stufe ihrer groß angelegten Werbekampagne. Die Frau des früheren Bundespräsidenten erhebt in einer Serie von gleich vier Interviews Vorwürfe gegen ihren Mann Christian. Da klagt die 38-Jährige pünktlich zum heutigen Verkaufsstart ihres Buches „Jenseits des Protokolls“ beispielsweise in der Zeitschrift Brigitte darüber, dass sie an der Seite ihres Mannes jahrelang ihre eigenen Bedürfnisse unterdrücken musste. Der Bunten sagt sie: „Ich habe zu lange nach den Terminplänen meines Mannes gelebt. Jetzt geht es um mich und meine Söhne.“

Das präsidiale Paar: Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina.
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Bettina Wulff: Eine Frau wehrt sich
Bild: dpa

„Ich habe nie als Escort-Lady gearbeitet. Das ist einfach absoluter Quatsch.“

So weit, so gut. Eigentlich hätte sie solche Interviews gar nicht nötig. Denn ihr Buch wird sich nach dem PR-Coup mit der Aufarbeitung der Gerüchte über ihre Vergangenheit sowieso an die Spitze der Buchbestsellerlisten setzen. Auf Seite 173 klärt Bettina Wulff die Sache übrigens eindeutig: „Ich habe nie als Escort-Lady gearbeitet. Das ist einfach absoluter Quatsch.“ Damit wäre eigentlich alles gesagt.

Aber gerade in Fahrt, gestattet Frau Wulff Journalisten tiefe Einblicke in ihr Seelenleben. Erst am Montag war sie von den Paralympics in London, wo sie für einen Prothesenhersteller gearbeitet hatte, nach Hannover zurückgekehrt. Am Flughafen wurde sie von ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn Linus innig begrüßt.

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„Wir haben uns professionelle therapeutische Hilfe geholt."

Doch in der Brigitte kritisiert Bettina Wulff die Beziehung zu ihrem Mann: „Ich werfe ihm manchmal vor, dass er mich ein großes Stück auch in die Rolle gedrängt hat. Und wenn ich es im Nachhinein betrachte, rächt sich dies auch in der Beziehung.“ Schwierig sei die Zeit vor dem Rücktritt Wulffs im Februar dieses Jahres gewesen. Ihr Mann habe es nicht geschafft, sich um ihre Gefühle zu kümmern. Das bereue er. „Wir haben uns professionelle therapeutische Hilfe geholt, weil man das allein gar nicht verarbeiten kann.“

Der Wunsch nach einem normalen Leben

Der Bunten erklärte sie: „Obwohl ich eine starke Frau bin, habe ich viel geweint. Ich bekam Magenschmerzen, hatte oft das Gefühl, mich übergeben zu müssen, schlief schlecht.“ Gala sagte sie: „Ich habe viele Dinge hingenommen aus Respekt vor der Position meines Mannes.“ Jetzt wünsche sie sich, wieder ein normales Leben führen zu können: Nur Hausfrau zu sein, kommt für Bettina Wulff nicht infrage: „Das macht mich unleidlich, auch den Kindern gegenüber.“ mit dpa

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