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E-Roller

31.01.2020

Nur mit Blinker und Prüfung? Was Experten für E-Scooter fordern

Verkehrsexperten fordern, dass E-Scooter in Zukunft mit Blinkern ausgetattet werden.
Bild: Bernd Hohlen (Archiv)

Seit E-Scooter in Deutschland erlaubt sind, gibt es zahlreiche Diskussionen um die kleine Flitzer. Nun fordern Verkehrsexperten, die Sicherheit zu verbessern.

Elektro-Tretroller sollten nach den Vorstellungen des Deutschen Verkehrsgerichtstags (VGT) künftig mit Blinkern ausgerüstet werden. Experten warnten bei dem Kongress in Goslar davor, dass die auch als E-Scooter bezeichneten Gefährte mit einer Hand nicht sicher gesteuert werden könnten, so dass das Anzeigen der Fahrtrichtung mit der Hand zu gefährlich sei. 

Zudem solle das Führen der E-Scooter künftig nur noch mit einer Prüfbescheinigung erlaubt sein. Die Elektrotretroller, die bis zu 20 Stundenkilometer schnell sind, dürfen derzeit von Personen ab 14 Jahren ohne jeden Nachweis von Kenntnissen zu Verkehrsregeln gefahren werden.

Experten: Infraktur für Fahrräder und E-Scooter muss ausgebaut werden

Weil E-Scooter auf Radwegen fahren müssen und dort beim Platz mit Fahrrädern konkurrieren, müsse die Radverkehrs-Infrastruktur ausgebaut werden, hieß es in Goslar. Der Arbeitskreis monierte zudem die Abstellpraxis der Elektro-Tretroller. Gefordert sei eine bundeseinheitliche Regelung, wo E-Scooter legal abgestellt werden dürfen. Eine Legalisierung weitere Elektrokleinstfahrzeuge, insbesondere solcher ohne Lenkstange, hält der VGT aus Sicherheitsgründen für nicht sinnvoll.

Nur mit Blinker und Prüfung? Was Experten für E-Scooter fordern

Beim Verkehrsgerichtstag kommen jedes Jahr bis zu 2000 Verkehrsjuristen und Fachleute aus Hochschulen, Automobilclubs, Ministerien, Behörden, Unternehmen und Verbänden zusammen. Sie erörtern aktuelle Fragen des Straßenverkehrs und des Verkehrsrechts - und geben am Ende ihre oft viel beachteten Empfehlungen. (dpa)

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