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April, April

01.04.2019

Quatsch am 1. April 2019: Diese Aprilscherze sorgten für Wirbel

"April, April!" Wer diesen Satz am 1. April hört, ist höchstwahrscheinlich auf einen April-Scherz hereingefallen.
Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Ein Pony schnüffelt nach Rauschgift? Felix Neureuther wird Schlagersänger? Greta Thunberg hört auf zu streiken? Ein Best-of der Späße zum 1. April.

Aprilscherze sind amüsant für den Lügenbold - wenn sie denn funktionieren und das Opfer wirklich glaubt, was ihm da gerade erzählt wurde. Auch Medien haben ihren Spaß dabei, ihre Leser, Hörer und Zuschauer auf die Schippe zu nehmen. Wir haben eine Auswahl an Aprilscherzen zusammengestellt.

Für musikalischen Wirbel hat der Radiosender Antenne Bayern gesorgt. Am Morgen, nach den Nachrichten um sieben Uhr, erklang der neue Song von Felix Neureuther - ausgerechnet am 1. April, dem Tag der Scherze. Vor einigen Tagen schon hatte Neureuther in sozialen Netzwerken ein Bild von sich vor einem Mikrofon gepostet und geschrieben: "Ein paar von euch haben sich vielleicht gefragt, was ich nach meiner Skikarriere machen werde! Ich werde Sänger!!!". Am Montag postete Neureuther nun unter dem Video: "Hier meine erste Single "Weiterziehen". Ich bin so stolz, dass dieser Song entstanden ist!!!". Auf dem Youtube-Kanal von Antenne Bayern gibt es sogar ein dreiminütiges Musikvideo zu dem Schlager-Song.

Das von Antenne Bayern veröffentlichte Video ist ein Musikvideo zum Aprilscherz-Song "Weiterziehn" von Felix Neureuther.

Ob der Ex-Skirennfahrer in dem Video tatsächlich selbst singt und ob er wirklich eine Karriere als Schlagersänger anstrebt, ließ er zunächst offen. Erst am Montagabend entlarvte er den Scherz: "Auf alle Fälle hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht, das Lied aufzunehmen." Er habe am Boden gelegen vor lauter Lachen bei den Aufnahmen. "Ich bin aber auch froh, dass es nur ein Aprilscherz ist, muss man auch dazu sagen", sagte Neureuther der Deutschen Presse-Agentur. Extra-Punkte gibt es dennoch für den kreativen Künstlernamen "Der Wedler": Angelehnt ist dieser an die Skirenn-Karriere von Felix Neureuther, die er kürzlich beendete, und den Schlagersänger Michael Wendler.

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Eine hübsche Nachricht hat sich auch die Tagesschau ausgedacht: Die ARD hat die Namensrechte für das Volksparkstadion erkauft. Der Spielort des Zweitligisten HSV soll ab der Bundesligasaison 2019/20 "tagesschau Arena" heißen, verkündet der Sender auf der tagesschau-Website. Um die Nachricht zu stützen, wird Chefredakteur Kai Gniffke zitiert: "Das Volksparkstadion liegt nicht nur örtlich für uns nahe, wir sind ja quasi Nachbarn. Der Dino und wir - das passt einfach zusammen." Er versichert, dass die Berichterstattung über den HSV von der Entscheidung nicht beeinflusst würde.

Aprilscherz: Augsburger Hotelturm wird RedBull-Energie-Tower?

Der Augsburger Radiosender Hitradio rt1 hat zum 1. April seine Photoshop-Skills ausgepackt. Auf seiner Website veröffentlicht der Sender ein Foto des Hotelturms, auf dem der Turm das Aussehen einer RedBull-Dose besitzt und kündigt an, der Hotelturm werde in RedBull-Energie-Tower umbenannt. Hitradio rt1 hat seinen Aprilscherz bereits aufgelöst und ein paar Reaktionen der Hörer veröffentlicht, die den Sender via Whatsapp erreichten.

"Tierisch" lustig geht es im Osten Bayerns zu: Die Polizei Oberpfalz verkündet auf Twitter, nun das erste Rauschgiftsuchpony in ganz Bayern im Kampf gegen die Kriminalität einsetzen zu wollen. Das Pony könne verschiedene Betäubungsmittel auf eine Distanz von mehreren Karottenlängen ausfindig machen. Der Dienstponyführer erhoffe sich, dass mit dem Pony auch Einsätze im Gelände leichter fielen. Noch stehe dem Einsatz des Rauschgiftsuchponys, einem Islandpferd, aber eine eintägige Testphase bevor.

April, April: Greta Thunberg hört auf zu streiken

Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg erlaubte sich ebenfalls einen Aprilscherz auf Facebook. Die 16 Jahre alte Schülerin teilte mit, sie habe jetzt genug mit Machthabern gesprochen und erkannt, dass diese die Klimakrise unter Kontrolle hätten. Für sie sei es jetzt an der Zeit, mit dem Streiken aufzuhören und wieder brav zur Schule zu gehen.

(lesa, mit dpa)

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