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Weihnachtsgeschäft

11.11.2019

Start in Shopping-Wochen: Deutsche verschenken lieber Geld als Geschenke

Zu Weihnachten verschenken immer mehr Deutsche Geld statt liebevoll ausgesuchter Geschenke. Dennoch: Der Handel startet jetzt in die wichtigste Saison des Jahres.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Mit Aktionen wie dem "Black Friday" oder dem "Singles Day" startet der Handel weltweit in das Weihnachtsgeschäft. Doch die Deutschen kaufen gar nicht gern Geschenke.

Geshoppt wird in diesen Wochen wieder, als gäbe es kein Morgen. Zumindest hofft man das im deutschen Einzelhandel. Kein Wunder, weil man ja heutzutage für sein mühsam Erspartes, wenn man Pech hat, sogar Strafzinsen zahlen muss. Also: Raus mit den Moneten!

Black Friday und Co. - für den Handel beginnt jetzt das Weihnachtsgeschäft

Früher gab es den Sommer- und den Winterschlussverkauf. Inzwischen hat sich die englische Bezeichnung „Sale“ durchgesetzt, um potenziellen Kunden kundzutun, dass es Sonderangebote gibt. Am 29. November ist es wieder soweit: Am „Black Friday“ wird der Sale-Turbo gezündet. Der kommt aus den USA, findet traditionell am Freitag nach dem Thanksgiving-Fest statt und gilt inzwischen auch bei uns als Start in Weihnachtseinkaufsaison.

Chinesische Händler feierten am Montag mit dem „Singles Day“ bereits den wichtigsten Online-Verkaufstag des Jahres. Auch hier hofft man auf Umsatzrekorde. Der Handelsgigant Alibaba hatte den 11. November vor Jahren zu einem Tag gemacht, an dem der Konzern seinen Kunden für 24 Stunden hohe Rabatte gewährt.

Immer mehr Deutsche verschenken lieber Bargeld als Präsente

Wir wissen nicht, was der Chinese gerne verschenkt. Aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Unternehmensberatung Ernst & Young geht allerdings hervor, dass der Deutsche statt liebevoll ausgesuchter Geschenke lieber Geld und Gutscheine unter den Weihnachtsbaum legt.

Gut die Hälfte der Verbraucher will so der Gefahr entgehen, bei der Auswahl der Geschenke zu versagen. Vor allem bei älteren Semestern erfreuen sich Geldgeschenke danach großer Beliebtheit: Eltern und Großeltern hätten immer größere Schwierigkeiten, passende Geschenke für die jüngere Generation zu finden. Da hilft auch kein Schwarzer Freitag.

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