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USA

15.04.2019

Sturmfront wandert in Richtung US-Ostküste: Tornado-Gefahr

Eine massive Sturmfront hat auf ihrem Weg durch den Süden der USA eine Schneise von Tod und Verwüstung hinterlassen.
Bild: Jim Lytle, dpa

Seit dem Wochenende zieht eine Sturmfront durch die USA. Mindestens acht Menschen sind ums Leben gekommen. Nun warnt der Nationale Wetterdienst vor Tornados.

Aktuell zieht eine Unwetterfront mit Sturmböen und viel Regen durch die USA. Am frühen Montagmorgen (Ortszeit) warnte der Nationale Wetterdienst in dem Gebiet zwischen dem Bundesstaat New York und dem Norden South Carolinas vor Tornados. Es wurde bereits zuvor verkündet, dass sich New York und die Hauptstadt Washington auf das stürmische Wetter einrichten.

Am Wochenende war die massive Sturmfront durch den Süden der Vereinigten Staaten unterwegs gewesen. Bis zum Sonntag starben in Texas und dem angrenzenden Louisiana durch Sturmböen, Sturzfluten und Tornados laut Medienberichten mindestens acht Menschen, darunter drei Kinder.

Sturm in den USA: Auch Kinder unter den Toten

Die Bewohner von Alabama wurden von den Wetterdiensten vor Tornados inmitten von Regengüssen gewarnt. "Schwerer Regen könnte diesen Tornado verstecken, erwarten sie daher nicht, den Tornado zu sehen oder zu hören. Gehen sie jetzt in Deckung", warnten die Meteorologen in Birmingham, wie der Sender CNN berichtete. In einem Vorort von Birmingham starb ein Arbeiter beim Räumen umgestürzter Bäume.

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In Texas wurden am Samstag und Sonntag mehrere Menschen Opfer von Tornados. Im Angelina County starben zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihrem Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die drei und acht Jahre alten Kinder konnten nach Angaben des Sheriffs nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. In der archäologischen Stätte Caddo Mounds wurden Dutzende Menschen von einem Tornado erfasst und verletzt, eine Frau starb später im Krankenhaus.

In der Nähe von Houston starb eine Frau in den Trümmern ihres Wohnmobils. Vier weitere Personen wurden dabei verletzt.

In West Monroe im benachbarten US-Staat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, als er von einer Sturzflut erfasst wurde. Später entdeckte die Polizei einen weiteren Toten in einem versunkenen Auto. Auch im Staat Mississippi berichteten die Behörden von mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten durch das Unwetter. 

Sturmfront richtet in den südlichen US-Staaten Zerstörung an

Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume sperrten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen und sorgten vielerorts für Stromausfall. Die Ortschaft Franklin in Texas wurde nach Medienberichten beinahe vollständig durch einen Tornado zerstört. In Hamilton in Mississippi seien Dutzende Häuser dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es.

In Augusta in Georgia wurde das Masters-Golfturnier wegen des herannahenden Sturms am Sonntag früher als üblich gestartet. Die Profis mussten ungewohnt früh zum Abschlag. Tiger Woods feierte seinen Sieg schon in den Mittagsstunden - üblicherweise steht dort der Sieger des Turniers erst am Nachmittag fest. (AZ,dpa)

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