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Unwetter-Warnung
29.07.2019

Heftige Gewitter ziehen über Berlin und Brandenburg

Unwetter in Berlin: Nach einem kurzen und heftigen Regenguß steht Wasser auf dem Bahnsteig im Bahnhof Friedrichstraße.
Foto: Paul Zinken, dpa

Heute am Montagnachmittag haben Starkregen, Hagel und Sturmböen Brandenburg und Berlin erreicht. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetter-Warnung herausgegeben.

In Berlin und Brandenburg hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute vor schweren Gewittern gewarnt. Seit dem späten Montagnachmittag sind teils kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen über die Region Berlin und Brandenburg hinweggezogen.

Unwetter in Berlin: Gleimtunnel unter Wasser und S-Bahn unterbrochen

In Berlin kam es besonders in Pankow, Reinickendorf, Wedding und Mitte zu Starkregen. Kritisch wurde es am Gleimtunnel. Die Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg wurde komplett überflutet. 22 Fahrzeuge standen laut Feuerwehr bis zu 70 cm im Regenwasser.

Seit dem frühen Abend ist auch der Berliner S-Bahnverkehr vom Unwetter betroffen. Wegen des starken Regenfalls lief Wasser in den S-Bahnhof Friedrichstraße. Außerdem stürzte ein Baum auf die Gleise, sodass der Zugverkehr zwischen den Stationen Beusselstraße und Gesundbrunnen unterbrochen wurde. Die S-Bahn hat daher zwischen den Stationen Wedding und Beusselstraße einen Pendelverkehr eingerichtet. Kurz nach 20 Uhr am Abend verkündete die S-Bahn auf Twitter, dass die Sperrung wieder aufgehoben wurde.

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Unwetter in Berlin: Feuerwehr ist im Ausnahmezustand

Wie die Feuerwehr Berlin auf Twitter mitteilte, gab es in der Zeit zwischen 16:45 Uhr bis 19:15 Uhr wetterbedingt 97 Einsätze, darunter viele vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume. Wegen der zahlreichen Vorfälle wurden alle Freiwilligen Feuerwehren Berlins in den Dienst gerufen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber der Bild mitteilte, werden die Einsätze nach Wichtigkeit bearbeitet, nicht nach der Zeit des eingegangenen Notrufs. Bisher gibt es keine Berichte von Verletzten.

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In der Nacht zu Dienstag soll es weiterhin einzelne Gewitter in der Region geben, die Unwettergefahr nimmt laut DWD jedoch ab. Die Gewitter ziehen dann Richtung Uckermark weiter. (AZ)

Auch im Süden kam es am Montag zu schweren Unwettern:

Schlammlawinen nach Unwetter im Süden Oberbayerns

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