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AfD
25.06.2014

AfD-Vize Hartung tritt nach Äußerungen über Down-Syndrom zurück

Fehltritte der AfD häufen sich.
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Fehltritte der AfD häufen sich.
Foto: Bernd Weißbrod, dpa

Der stellvertretende Landeschef der Partei AfD tritt wegen abwertender Äußerungen über Menschen mit Down-Syndom zurück. Das war nicht der erste Fehltritt eines Parteimitglieds.

Nach abwertenden Äußerungen über Menschen mit Down-Syndrom hat der stellvertretende Landeschef der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen, Thomas Hartung, alle Ämter niedergelegt. Hartung verzichte auch auf eine Kandidatur bei der Landtagswahl in Sachsen, teilte die AfD am Mittwoch in Dresden mit.

Trotz Entschuldigung tritt Hartung zurück

Er hatte Menschen mit Trisomie 21 öffentlich die Fähigkeit abgesprochen, den Beruf eines Lehrers ausüben zu können, und damit Empörung ausgelöst. Hartung bat um Verzeihung. Am Dienstagabend hatte der sächsische AfD-Vorstand auf einer außerordentlichen Sitzung die Lage besprochen. Hartung war auch Pressesprecher der AfD in Sachsen.

Fehltritte der AfD häufen sich

Erst vor wenigen Wochen hatte sich die Partei einen anderen Fauxpas geleistet. Der Nutzer „AfD Rhein-Sieg-Kreis“ hatte das Bild eines Indianers auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gepostet.

Mit diesem Bild hetzte ein Mitglied gegen Einwanderung.
Foto: Screenshot AZ Twitter

Exakt mit dem gleichen Bild hatte die NPD zuvor gegen Einwanderung gehetzt.

Auch hier musste die AfD, die sich sonst immer überdeutlich von Vergleichen mit der NPD distanziert, zurückrudern. Es hätte sich um die „Privatmeinung eines Parteimitglieds“gehandelt. dpa/AZ

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