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AfD-Parteitag

17.11.2018

AfD wählt Kandidaten für Europaparlament - Angriff am Rande des Parteitags

Am Rande des AfD-Parteitags in Magdeburg kam es offenbar zu einem politisch motivierten Angriff.
Bild:  Markus Scholz, dpa (Symbol)

Knapp 600 AfD-Delegierte haben ihre Kandidaten für die Europawahl bestimmt. Das mögliche Parteispendenskandal wurde dort nicht thematisiert.

Die AfD hat in Magdeburg die Wahl ihrer Kandidaten für die Europawahl im kommenden Mai fortgesetzt. Anders als bei früheren AfD-Großveranstaltungen, konnten die knapp 600 Delegierten am Samstag in Magdeburg unbehelligt von Demonstranten zum Messegelände gelangen.

Am Freitagabend hatten in der Stadt Vermummte mit Baseballschlägern nach Polizeiangaben ein Taxi mit vier Fahrgästen angegriffen, die sie offensichtlich für AfD-Mitglieder hielten. Eine Polizeisprecherin schloss einen politischen Hintergrund nicht aus. Ein 62-jähriger Mann wurde der Schilderung zufolge nach dem Aussteigen vor einem Hotel nach einer AfD-Mitgliedschaft gefragt und getreten und floh in das Taxi zurück. Anschließend sollen die Angreifer die Heckscheibe des Wagens zerstört haben. Verletzt wurde niemand. Die Angreifer flohen.

Die Delegierten wollen insgesamt 40 Kandidaten für die Wahl zum Europäischen Parlament bestimmen. Am Freitagabend war Parteichef Jörg Meuthen auf den ersten Listenplatz gewählt worden. Platz Zwei ging an Guido Reil aus Nordrhein-Westfalen. Der ehemalige Essener SPD-Stadtrat bezeichnet sich selbst als "sozialpatriotisch". Er ist Mitglied im AfD-Bundesvorstand.

Ihr Programm für die Europawahl will die AfD im Januar auf einem Parteitag im sächsischen Riesa beschließen. Für Gesprächsstoff unter den Delegierten sorgten eine Affäre um Parteispenden aus dem Ausland, die an den Kreisverband von Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel geschickt worden waren, sowie die Beobachtung von Teilen der Parteijugend durch den Verfassungsschutz. Beides wurde aber in den Reden von Vorstandsmitgliedern und Kandidaten nicht thematisiert. (dpa)

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17.11.2018

AfD-Skandale ohne Ende! Dazu müssen auch entsprechende Kommentare ohne Ende erlaubt sein!
Willkommen bei den „Altparteien“! Wozu braucht es jetzt noch eine AfD?
Ist die AfD nicht auch mal angetreten, um die „Altparteien“ auch zu jagen ob ihrer ungesetzlichen Praktiken?
Jetzt verharmlosen viele AfD-Anhänger die illegale, für den Wahlkampf von Weidel zweckgebundene Spende mit dem Argument, viele Mitglieder der „Altparteien“ hätten in der Vergangenheit auch Spendenskandale anhängig! Und jetzt, als die Fakten erdrückend wurden, schieben Weidel und Gauland in bewährter AfD-Manier die Schuld dem AfD-Schatzmeister zu.
Alles schon wieder vergessen? Die AfD ist eben unglaubwürdig! Alles nur Vogelschiss!
PS: Warum erinnert mich dieser Vorgang an die Affäre Maus, die der CDU-Ministerin Klöckner aus Rheinland-Pfalz noch anhängig ist?

http://youtu.be/QGOx8I0COYg
Viel Spaß beim Anhören!

Meine Prognosen:
1. Hinter dem anonymen Großspender erwarte ich die „Baron von Finck Dynastie“. Wie wohl die anderen Milliardäre Deutschlands zu dem aktuellen Rechtsruck stehen?
2. Frau Weidel hat mittlerweile bei der AfD ihre Schuldigkeit getan und wird über kurz oder lang von ihren AfD-Partei-„Freunden“ ausgesondert!

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