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FDP: Christian Lindner kommt zurück

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Christian Lindner kommt zurück

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    FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Foto: Arne Dedert dpa
    FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Foto: Arne Dedert dpa

    Sein Rücktritt kam überraschend, doch genauso schnell will Christian Lindner wieder zurückkommen: Zwei Monate nach seinem Rücktritt als FDP-Generalsekretär soll Christian Lindner Vorsitzender des Bezirksverbands in Köln werden. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel will der frühere Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer, im März nicht wieder als Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Köln antreten.

    Hoyer ist seit Anfang des Jahres Chef der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg. Eine Prüfung habe ergeben, dass er nach den Verhaltensregeln der Bank sein Parteiamt nicht behalten dürfe, heißt es in dem Bericht. Damit wäre der Weg frei für Lindner, der intern schon erklärt habe, dass er den Bezirk führen wolle. In der FDP werde damit gerechnet, dass es keinen ernsthaften Gegenkandidaten für Lindner gebe. Der frühere Generalsekretär würde damit den deutschlandweit mitgliederstärksten Bezirk der FDP übernehmen.

    Wie das Nachrichtenmagazin Stern berichtet, sei intern schon länger darüber gerätselt worden, wann Lindner eine neue Herausforderung aufnehmen werde. Erst vor kurzem hatte Lindner das Amt des technologiepolitischen Sprechers der FDP-Fraktion übernommen. Lindner sei einst der jüngste Abgeordnete im Düsseldorfer Landtag aller Zeiten gewesen und es war wohl abzusehen, dass er bald nach neuen politischen Aufgaben suche.

    Christian Lindner wollte neuen Aufbruch ermöglichen

    Christian Lindner wurde 1979 in Wuppertal geboren, aufgewachsen ist er in Wermelskirchen. Dort gründete er als Jugendlicher mit einigen Freunden die Jungen Liberalen. In Nordrhein-Westfalen war er schon früh als FDP-Politiker tätig, zusätzlich betrieb er eine Werbeagentur. Im Dezember 2009 wurde er FDP Generalsekretär. Zwei Jahre später, im Dezember 2011,  gab er dieses Amt wieder ab. Wie er auf seiner Internetseite mitteilt, um "in schwieriger Phase einen neuen Aufbruch zu ermöglichen." Sein Nachfolger Patrick Döring hat in einem Interview mit dem Stern jedoch vermutet, Lindner habe mit seinem Rücktritt den FDP-Chef Philipp Rösler stürzen wollen. dpa, AZ

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