Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Verteidigungsministerin Lambrecht erstmals seit Kriegsbeginn in der Ukraine
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Großbritannien: Labour streitet über Brexit

Großbritannien
24.09.2018

Labour streitet über Brexit

Menschen demonstrieren während des Labour-Parteitages um die Kampagne für ein zweites Brexit-Referendum zu unterstützen.
Foto: Peter Byrne, dpa

Wie die Forderung nach einem neuem Referendum die oppositionellen Sozialdemokraten spaltet

Auf den Straßen demonstrieren tausende Menschen mit wehenden EU-Flaggen gegen den Brexit. Drinnen im Konferenzzentrum von Liverpool stritten und diskutierten die Delegierten der britischen Labour-Partei hinter verschlossenen Türen über einen Kompromiss. Wie sollen die Sozialdemokraten im Königreich mit der Brexit-Herausforderung umgehen?

Erst kurz vor Mitternacht am Sonntag und nach einer Marathon-Sitzung einigten sich Gewerkschaftsvertreter, Parteimitglieder und Schattenminister auf eine Resolution, mit der sich Labour die Option eines erneuten Referendums offenhält. Während Brexit-Gegner zunächst positiv auf den Kompromiss reagierten, wurden ihre Hoffnungen schnell enttäuscht.

Wut und Enttäuschung im Pro-Europa-Lager

Denn, zum einen wurde die Forderung nach einer zweiten Volksabstimmung nicht zur offiziellen Parteilinie erklärt. Zum anderen soll es nur eine erneute Befragung geben, wenn sich eine vorgezogene Parlamentswahl als unmöglich erweist. Als oberste Priorität legte die Opposition bereits zum Start des viertägigen Treffens rasche Neuwahlen fest.

Im proeuropäischen Labour-Lager wurde die Resolution mit Enttäuschung und Wut aufgenommen. Tausende seien auf die Straße gegangen und Millionen Menschen forderten eine Volksbefragung, befand der Labour-Abgeordnete David Lammy. „Das tun sie nicht, um dann ein lächerliches Referendum über keinen Deal oder einen schlechten Deal angeboten zu bekommen.“ Es müsse auch das Recht zum Verbleib beinhalten. Tatsächlich ergab eine Umfrage, dass sich 86 Prozent der Labour-Mitglieder eine erneute Volksabstimmung über das Abkommen wünschen. Ganze 90 Prozent der Befragten würden für Großbritanniens Mitgliedschaft in der Staatengemeinschaft votieren.

Der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn aber lehnt bislang ein erneutes Referendum ab, zu groß ist die Sorge, Wähler zu verprellen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.