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Kirche Kardinal distanziert sich von den Reformplänen im Bistum Augsburg

17.02.2012

Marx kritisiert Zdarsa

Wemding Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich indirekt von den Reformplänen des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa distanziert. In den Grundüberlegungen sei man sich einig, dass es größere Seelsorgeeinheiten geben müsse, sagte er bei der Frühjahrstagung der Freisinger Bischofskonferenz in Wemding (Kreis Donau-Ries). Es gebe in den Bistümern aber verschiedene Wege. Marx hält im Erzbistum München und Freising jedenfalls an Wort-Gottes-Feiern am Sonntag fest, wo keine Messe stattfinden kann. Zdarsa schließt sie in Pfarreien strikt aus.

Auch ein Auftrittsverbot für den früheren Kultusminister und Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Hans Maier, kommt für Marx nicht infrage. „Es steht uns Bischöfen wirklich gut an, diesen Mann in seinem wissenschaftlichen und politischen Wirken und in seinem Engagement für die katholische Kirche zu würdigen“, sagte er. Ein generelles Auftrittsverbot für Maier gebe es nicht. Zdarsa hatte Maier das Haus St. Ulrich in Augsburg verwehrt, weil dieser für die Schwangerenberatung Donum Vitae werbe. Im April wird Maier jedoch beim Diözesanrat der Katholiken sprechen. "Bayern

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