Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Außenministerin Baerbock ruft zu klarem Signal gegen Putin in der UN auf
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Streit nach Pöbelattacke beigelegt: Bosbach: "Pofalla hat sich bei mir entschuldigt"

Streit nach Pöbelattacke beigelegt
02.10.2011

Bosbach: "Pofalla hat sich bei mir entschuldigt"

Geriet unter Druck: der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach.
Foto: dpa

Herrscht wieder Friede in der CDU? Laut einem Zeitungsbericht hat Wolfgang Bosbach den Streit mit Ronald Pofalla abgehakt. Der Kanzleramtsminister soll sich entschuldigt haben.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat den heftigen Streit mit Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) für beendet erklärt. "Es ist alles gesagt. Ich muss ihm zugutehalten, dass er sich am nächsten Tag bei mir entschuldigt hat - wir haben uns zu einem Gespräch verabredet und damit ist die Sache für mich erledigt", sagte Bosbach dem Kölner Express (Montagausgabe).

Der Hintergrund: Im Streit um den Euro-Rettungsschirm sollen zwischen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla und Innen-Politiker Wolfgang Bosbach äußerst derbe Worte gefallen sein. Kanzleramtsminister Ronald  Pofalla soll übereinstimmenden Medienberichten vom Wochenende zufolge den Vorsitzenden des Innenausschusses, Wolfgang  Bosbach (beide CDU) vor anderen Parlamentariern mit den Worten beleidigt haben: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen."  Auf einen Hinweis Bosbachs auf die im Grundgesetz garantierte  Entscheidungsfreiheit von Abgeordneten soll Pofalla zudem geantwortet haben: "Ich kann den Scheiß nicht mehr hören." Auch  soll er dem Kollegen vorgeworfen haben: "Du machst mit deiner  Scheiße alle Leute verrückt."

Gegen eine Ausweitung des EFSF

Wie mehrere Zeitungen und Online-Portale berichteten, ereignete  sich der Vorfall nach einem Treffen der NRW-Landesgruppe der Unionsfraktion im Vorfeld der entscheidenden Abstimmung über den  Euro-Rettungsschirm EFSF. Bosbach lehnte die Ausweitung des EFSF  entgegen der Linie von Regierung und Fraktionsführung ab, ebenso  wie auch einige andere Abgeordnete von Union und FDP.

Bosbach sagte  anschließend zu dem Vorfall, Pofalla sei später deswegen auf ihn zugekommen, damit sei für ihn die Sache erledigt. Der Berliner  "Tagesspiegel" berichtete dazu am Sonntag unter Berufung auf  Angaben aus Unionskreisen, Pofalla habe Bosbach eine SMS geschickt.  In der "Bild am Sonntag" war zudem von einem Telefonat der beiden  CDU-Politiker die Rede.

Steinbach spricht von Mobbing gegen Bosbach

Bei anderen Koalitionspolitikern stieß der Auftritt Pofallas auf teils scharfe Kritik. "Parteien brauchen eine klare Linie und müssen zusammenstehen, aber das heißt nicht, dass es niemanden geben darf, der bei so wichtigen Fragen ausschert", sagte CSU-Chef  Horst Seehofer der "Welt am Sonntag". Besonders Bosbach habe sich  immer um eine sehr fundierte Argumentation bemüht. "Er ist bestimmt  kein Querulant", hob Seehofer hervor.

"Das ist keine Art und Weise mit verdienten Fraktionsmitgliedern  umzugehen", kritisierte auch die CDU-Abgeordnete Erika Steinbach in  der "BamS". Sie sprach in diesem Zusammenhang von "Mobbing". "Mit  seinen Ausrastern vergiftet Herr Pofalla nicht nur das politische  Klima in seiner eigenen Fraktion, sondern in der gesamten  schwarz-gelben Koalition", sagte ebenfalls in der "BamS" der FDP-Abgeordnete Erwin Lotter.

Wie der Express berichtet, bleibt Bosbach in der Sache auch bei seiner Meinung. "Die Verlagerung gewaltiger finanzieller Risiken auf zukünftige Generationen, ohne dass wir die Probleme grundsätzlich lösen, ist für mich nicht akzeptabel", sagte der CDU-Politiker. AZ, dapd, afp

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.