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Putin schwört Russen im Ukraine-Krieg auf "langen Prozess" ein
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Diplomatie
29.05.2017

Der G-Null-Gipfel

Das Treffen in Taormina gilt als Fehlschlag. Nur einem macht das gar nichts aus

„Großartig!“ Das ist einer der Lieblingsbegriffe des neuen US-Präsidenten. Nun gilt der Wortschatz von Donald Trump gemeinhin als begrenzt und insofern bleiben nicht viele Alternativen. „Fantastisch“ oder „traumhaft“ hätte der US-Präsident in seiner Rede vor Soldaten am Samstagabend auf dem US-Militärstützpunkt Sigonella auf Sizilien vielleicht auch noch sagen können. Das Bemerkenswerte an Trumps Feststellung, der G7-Gipfel sei ein „großartig produktives Treffen“ mit „großartigen Leuten“ und „großartigen Fortschritten“ gewesen, ist, dass es wie Realsatire wirkt. Denn das zweitägige Treffen im Ferienort Taormina hat die Verbündeten eher gespalten als zusammengeschweißt. Fortschritt Fehlanzeige. Intern wird abfällig über den neuen Mann im Weißen Haus geredet, öffentlich wird er wegen seiner Distanz zum Klimaschutz isoliert.

Nach G7-Gipfel und Nato-Gipfel sieht die Lage so aus: zwei Gipfel, zwei Premieren mit Trump – und der westlichen Wertegemeinschaft droht die Spaltung. Nachdem aus der G8 die G7 ohne Russland wurde, droht jetzt G0. Denn wenn es „sechs gegen einen“ steht, wie Diplomaten am Rande des Gipfels über das Ringen um das dürre, sechsseitige Abschlussdokument sagten, stellt sich die Sinnfrage. Vor allem, wenn die „einen“ die Vereinigten Staaten von Amerika sind.

Trump selbst kümmere das nicht, heißt es später aus Teilnehmerkreisen. Er sei nicht wertegebunden wie sein Vorgänger Barack Obama, dafür aber sehr viel egoistischer. Trump orientiert sich beim zweitägigen G7-Treffen ohne Rücksicht auf Verluste an amerikanischen Interessen. Der Kampf gegen den Terror ist auch hier sein Hauptthema. Dazu gibt es die einzige separate Gipfel-Erklärung.

Das Anliegen der italienischen Gastgeber, auch zur Flüchtlingskrise klar und ausführlich Stellung zu beziehen, torpediert der US-Präsident dagegen. Trump erklärt sich nur mit zwei Absätzen unter der stark verklärenden Überschrift „Menschliche Mobilität“ in der Abschlusserklärung einverstanden. Für die Flüchtlinge ist das bitter. Und zu leiden haben darunter auch Staaten wie Italien und Griechenland, die mit dem Elend und den Todesdramen vieler Menschen konfrontiert sind.

Beim Klimaschutz kann die G7 nur den Dissens feststellen. Eventuell steigen die USA aus dem mühsam verhandelten Abkommen von Paris aus. Trump will erst nach dem Gipfel darüber entscheiden. (dpa)

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