Newsticker
RKI-Chef Wieler: "Wird noch schwieriger, das Virus im Zaum zu halten"
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. 2700 Kilometer für freie Straßen zurückgelegt

Königsbrunn

08.01.2019

2700 Kilometer für freie Straßen zurückgelegt

Viel Arbeit hatten die Mitarbeiter des Königsbrunner Betriebshofs seit Jahresbeginn.
Bild: Hermann Schmid (Archiv)

Winterdienst-Mitarbeiter des Königsbrunner Betriebshof erleben einen stressigen Jahresstart. Welche Straßen bei starkem Schneefall vorrangig behandelt werden.

Der starke Schneefall der vergangenen Tage hat den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofs und allen Beschäftigten im Winterdienst viel abverlangt.

Zwischen dem 2. Januar und heute haben Mitarbeiter des Betriebshofs 2700 Kilometer Räum- und Streudienst gefahren, in Summe wurden an diesen Tagen etwa 210 Fahrstunden abgeleistet, teilt die Stadt auf Anfrage mit. Alle Mitarbeiter, die im Winterdienst eingeteilt sind, waren im Einsatz; am Wochenende wurde eine Ganztags-Schicht gefahren, an den Wochentagen fahren zwei Schichten.

Dabei ist das Stadtgebiet in 28 Routen eingeteilt: Hauptverkehrsstraßen, Straßen mit ÖPNV-Linienverkehr und Nebenstraßen. Hinzu kommen Hauptverkehrsrouten im Radbereich und während der Schulzeit auch für Wege, die dem Schulverkehr dienen. An erster Stelle steht immer die Aufrechterhaltung des Hauptverkehrsnetzes. Wenn also der Schneefall extrem stark ist, wie zum Beispiel am Wochenende, hat es Vorrang, dass dieses Netz geräumt und gestreut ist. Zur Not muss auf diesen Straßen mehrmals gefahren werden, sodass Nebenstraßen erst später oder – im Extremfall – gar nicht geräumt werden können. So ist es auch zu erklären, warum am Sonntagmittag einige Wohnstraßen in der Stadt noch nicht geräumt waren.

Bordcomputer zeichnet Daten der Räumfahrzeuge auf

Dies entspreche den verkehrsrechtlichen und auch den versicherungsrechtlichen Bestimmungen, heißt es von der Stadt. Von Vorteil ist hier übrigens auch die neue Telematik-Technik in den Winterfahrzeugen: Ein Bordcomputer zeichnet über GPS-Daten exakt auf, wann sich das Fahrzeug wo befindet, wie schnell es fährt und welche Funktionen aktiviert sind. Falls es zum Beispiel zu einem Unfall kommt, kann damit dokumentiert werden, ob an dieser Stelle schon geräumt und gestreut wurde. Diese Informationen sind auch gerichtsfest.

Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise an die Witterungsverhältnisse anzupassen. Für die Nacht zum Mittwoch meldet der Deutsche Wetterdienst wieder Schnee und Glatteisgefahr auch in tiefen Lagen. Für die Mitarbeiter des Betriebshofs steht wohl der nächste arbeitreiche Tag an.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren