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18.08.2020

Ab Mitte September wird gemostet

Werner Rittel und Roland Neider (rechts) brachten die neue Obstpresse im Gartenbauzentrum in Position.
Bild: Gartenbauverein

Königsbrunner wollen neue Presse bald in Betrieb nehmen

Die Bauarbeiten am neuen Obst- und Gartenbauzentrum an der Egerländer Straße gehen gut voran. Der Verein für Gartenbau und Landespflege Königsbrunn plant in der zweiten Septemberwoche die Mostsaison zu eröffnen. Dafür haben die Mitglieder zuletzt kräftig mit angepackt.

Alle Hände voll zu tun hatten Projektleiter Roland Neider und Werner Rittel um alle Vorbereitungen für die Fertigstellung des Mostraumes im neuen Haus zeitgerecht zu vollenden. Beide leisteten in den vergangenen Wochen acht bis zwölf Stunden am Tag, um den Bau so weit voranzutreiben, dass die Mostsaison eröffnet werden kann. Jetzt liegt es noch einzig am Gas- und Wasseranschluss, der voraussichtlich in der ersten Septemberwoche fertiggestellt wird. Danach kann die Einweisung auf die neue Mostanlage erfolgen und der Mostbetrieb aufgenommen werden.

Projektleiter Roland Neider bedankte sich vor allem bei Stadtrat Helmut Schuler der den Epoxidharzboden im Mostraum spendierte. Schuler legte mit Hand an und spachtelte mit Werner Rittel und Roland Neider drei Stunden den Boden, um dann die Grundierung und die Versiegelung aufzubringen. Schweißtreibende Arbeit bei 30 Grad wie alle drei bestätigen konnten. Auch der Innenausbauer tat sein Bestes um auch noch die Wände mit Kunststoffplatten zu versiegeln, die eine sterile Mosterei für die Verarbeitung braucht.

Bevor in dieser Woche der Restboden eingebracht wird mussten die restlichen Räume gestrichen werden. Hier standen zahlreiche Helfer wie Renate Reissner, Gerhard Graf, Karl Nerb und Helmut Rittel zur Seite. Planmäßig wurde dann am vergangenen Freitag die neue Mostanlage geliefert. Fritz Schäufele hob die 600 Kilogramm schwere Presse mit dem Frontlader in den Eingangsbereich der Geräteausgabe, wo sie dann von Roland Schwab, Werner Rittel, Klaus Weisinger und Projektleiter Roland Neider mit Hubwagen in die richtige Position im Mostraum gebracht wurde. Mit vereinten Kräften wurden auch die Waschmahlanlage und das Förderband in Stellung gebracht, um exakt die endgültige Position festzulegen.

Anschließend musste dann bis in die Abendstunden der gesamte Bau mit Ausnahme des Mostraumes von der Projektleitung mit Unterstützung von Anneliese Hackl, Peter Kurtz und Werner Rittel ausgeräumt, gereinigt und gesaugt werden, sodass am Montag der Bodenbelag aufgebracht werden konnte. Die genauen Mosttermine werden nach Abschluss der Arbeiten bekannt gegeben. (AZ)

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